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Die Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZFK) und der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) haben die Fernwärmepreise 2026 in Deutschland unter die Lupe genommen. Beide Analysen zeigen: Die Preise für herkömmlich erzeugte Fernwärme liegen deutlich über denen für Fernwärme aus Tiefengeothermie.
Die Bohrarbeiten für das Tiefengeothermie-Projekt "Amperland Thermalwärme" im Münchner Umland kommen gut voran. Gut einen Monat nach dem Start hat der Meißel eine Tiefe von knapp 1800 Metern erreicht, wie der Münchner Merkur berichtet. Ende März soll das Ziel der ersten Bohrung erreicht sein.
Der Vorstand des Bundesverbandes Geothermie ist wieder komplett: Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde Uwe Schindler zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Er setzte sich in der Wahl mit großem Abstand gegen Tobias Geisen und Prof. Dr. Michael Peter Süss durch.
Das bislang größte Erkundungsprojekt der Tiefengeothermie in Deutschland wirft seine Schatten voraus: Rund um die bayerische Landeshauptstadt laufen die Vorbereitungen für die Großräumige Integrierte Gesamt-Analyse des tiefengeothermischen Potentials und seiner synergetischen Nutzung im Großraum München – kurz: GIGA-M – auf Hochtouren.
Die Pilotseismik ist abgeschlossen, die Ausschreibung für die stadtweite 3D-Seismik läuft: Jetzt hat es in einer Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses einige Neuigkeiten zu den Tiefengeothermie-Plänen der deutschen Hauptstadt gegeben. Unter anderem sollen einige Probebohrungen gestrichen werden.
Die Turbulenzen auf den Energiemärkten unterstreichen die Wichtigkeit der Wärmewende. Der Umstieg auf eine unabhängige Energieversorgung ist jedoch mit hohen Investitionen verbunden. Die erfolgreiche Finanzierung der Wärmewende steht deshalb im Fokus der IGC Invest Geothermal 2026. Anmeldungen zum Frühbucherpreis sind noch bis 15. März möglich.
Das Doppel-Webinar von Enerchange rund um das neue Förderprogramm der Tiefengeothermie in Deutschland stößt auf enormes Interesse. Nach dem großen Erfolg des ersten Teils mit Matthias Tönnis von Munich Re folgt der zweite Teil am Freitag, 20. März 2026, ab 14 Uhr mit Mario Hattemer von der KfW-Bankengruppe.
Der Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung ist im Jahr 2025 in Deutschland deutlich angestiegen. Wie das Umweltbundesamt jetzt mitgeteilt hat, erhöhte sich der Anteil am gesamten Endenergieverbrauch für Wärme jedoch nur moderat auf 19,0 Prozent.
Mit dem Projekt „Pfälzer Wärme“ haben die Stadtwerke Kaiserslautern damit begonnen, eine klimaneutrale Fernwärmeversorgung aus Tiefengeothermie anzustreben. Nach der 3D-Seismik im Herbst 2025 gibt es jetzt eine Absichtserklärung, welche Technologie zur Erschließung der Erdwärme zum Einsatz kommen soll.
Das Tiefengeothermie-Projekt "Zukunftswärme M West" hat jetzt seinen Claim: Die Projektgesellschaft, bestehend aus den Stadtwerken München sowie den beiden Städten Germering und Puchheim (Landkreis Fürstenfeldbruck), erhielt die Aufsuchungserlaubnis bereits zum 1. Februar 2026, wie es in einer aktuellen Mitteilung heißt.
Die Energie-Wende-Garching hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer noch leistungsfähigeren und nachhaltigeren Wärmeversorgung erreicht: Das Bergamt Südbayern hat der EWG die wasserrechtliche Erlaubnis erteilt, ihre Geothermie-Anlage mit einer Fördermenge von 150 Litern pro Sekunde zu betreiben – 50 Prozent mehr als bisher genehmigt.