Das Geothermie-Projekt in Thüringens Landeshauptstadt Erfurt kommt im neuen Jahr in Fahrt. Begleitet von einem Team der TU Bergakademie Freiberg soll im ersten Halbjahr 2026 eine belastbare Datengrundlage für spätere Tiefbohrungen geschaffen werden. Zum Einsatz kommt dabei ein neuartiges, weiterentwickeltes 3D-Seismik-Verfahren.
Mit ihren aktuell sechs Geothermie-Anlagen sind die Stadtwerke München der größte Geothermie-Betreiber in Deutschland. Wie jetzt bekannt geworden ist, soll die der Erdwärme im Süden der bayerischen Landeshauptstadt weiter ausgebaut werden. Ein „Nutzungs-Ringtausch“ soll nun den Weg für ein weiteres Projekt ebnen.
Die vierte und letzte Linie der 2D-Seismik im Raum Aachen ist abgeschlossen. Innerhalb von acht Tagen - und damit zwei Tage früher als geplant - wurden die Messungen für die STAWAG (Stadt- und Städteregionswerke Aachen AG) mit einer Strecke von knapp 40 Kilometern erfolgreich absolviert.
Das gemeinsame Geothermie-Projekt der Stadtwerke Dachau sowie der Versorgungsunternehmen der Nachbarkommunen Haimhausen und Hebertshausen geht in die nächste Runde. Nachdem die beteiligten Kommunen im Juli ihre Absichtserklärung unterzeichnet hatten, hat nun die Arbeit an der Machbarkeitsstudie begonnen.
Das US-amerikanische Start-up Zanskar hat ein System entwickelt, um Geothermie-Quellen mithilfe von Künstlicher Intelligenz aufzuspüren. Jetzt gab das Unternehmen die Entdeckung von „ Big Blind“ bekannt – ein sogenanntes „blindes" Geothermie-System, für das es keine sichtbaren Anzeichen wie heiße Quellen oder Geysire gibt. Es soll die erste
Die Entwicklung der Tiefengeothermie in Bayern bleibt eine Erfolgsgeschichte: Mit der Inbetriebnahme zweier Vorzeigeprojekte erhöhte sich die Zahl der Anlagen in diesem Jahr auf 27. Für das Praxisforum Geothermie Bayern nur zwei von vielen guten Gründen, um auf ein erfolgreiches Jahr zurückzublicken und voller Zuversicht ins Jahr 2026 zu starten.
Jeder zweite Bürger im Nordosten der Bundesrepublik könnte mit Wärme aus Tiefengeothermie versorgt werden. Das hat eine Potenzialstudie ergeben, die der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern jetzt vorgestellt hat. Der Nordosten könnte so einem Geothermie-Vorreiter werden.
Die Geothermie-Weltleitmesse GeoTHERM rückt am 26. und 27. Februar 2026 das internationale Fachpublikum in den Mittelpunkt. Neben bislang 280 angemeldeten Ausstellern aus dem In- und Ausland steht besonders das zweitägige wissenschaftliche Kongressprogramm im Fokus, das ab sofort online abrufbar ist.