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Jeder zweite Bürger im Nordosten der Bundesrepublik könnte mit Wärme aus Tiefengeothermie versorgt werden. Das hat eine Potenzialstudie ergeben, die der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern jetzt vorgestellt hat. Der Nordosten könnte so einem Geothermie-Vorreiter werden.
Die Geothermie-Weltleitmesse GeoTHERM rückt am 26. und 27. Februar 2026 das internationale Fachpublikum in den Mittelpunkt. Neben bislang 280 angemeldeten Ausstellern aus dem In- und Ausland steht besonders das zweitägige wissenschaftliche Kongressprogramm im Fokus, das ab sofort online abrufbar ist.
Das Geothermie-Projekt der Stadtwerke Prenzlau hat einen Meilenstein erreicht: In knapp 1000 Metern Tiefe wurde die Bohrung jetzt fündig. Ein Testbetrieb soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2027 geplant, berichtet der Bundesverband Geothermie.
Die Stadtwerke Erfurt erkunden im Frühjahr 2026 den Untergrund der Region, um das Potenzial für Tiefengeothermie zu klären. Von Mitte März bis Mai sollen das Erfurter Stadtgebiet und das Umland auf einer Fläche von 136 Quadratkilometern seismisch untersucht werden.
In einem neuen Hintergrundpapier hat die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) den Stand der Wärmewende und die Entwicklung der Wärmeversorgung in den Bundesländern analysiert. Bundesweit lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der Wärmeversorgung im Jahr 2024 bei 18,1 Prozent. Das ist nur eine minimale Steigerung im Vergleich zu 2023 (18,0).
Der Freiburger Energieversorger Badenova Wärmeplus hat den Hauptbetriebsplan für sein Projekt „Erdwärme Breisgau“ beim baden-württembergischen Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau eingereicht. Das Heizwerk ist geplant an der Autobahn A5 in Richtung Basel.
Die deutschen Hoffnungen auf den World Geothermal Congress 2029 haben sich zerschlagen: Die International Geothermal Association ( IGA) hat das Event nach Kenia vergeben. Damit wird die weltweit führende Veranstaltung zum Thema Geothermie zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent stattfinden.
Dr. Karin Thelen ist für zwei weitere Jahre zur Präsidentin des Bundesverbandes Geothermie gewählt worden. Die digital abgehaltene Mitgliederversammlung bestätigte die Geschäftsführerin Regionale Energiewende der Stadtwerke München mit 63,2 Prozent der abgegebenen Stimmen an der Spitze des Bundesverbandes.
Die STAWAG – Stadt- und Städteregionswerke Aachen AG hat mit den seismischen Untersuchungen im Raum Aachen begonnen. Mit der Nutzung der Tiefengeothermie möchte der Energieversorger die regionale Wärmeversorgung unabhängiger, erneuerbarer und klimafreundlicher machen.
Eavor hat offiziell damit begonnen, Strom aus seiner Anlage im oberbayerischen Geretsried in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Das kanadische Unternehmen feiert diesen Erfolg als einen Meilenstein für die Geothermie und seine Closed-Loop-Technologie.
Der Barbaratag – traditioneller Gedenktag der Schutzpatronin der Bergleute – war ein gutes Omen: Der Deutsche Bundestag hat am 4. Dezember 2025 dem Entwurf zum Geothermie-Beschleunigungsgesetz zugestimmt.