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Die Geschäftsführung der Geothermie Unterhaching hat ab sofort eine Doppelspitze: Mit Wirkung zum 9. April 2026 wurde Christoph Reiners als zweiter Geschäftsführer bestellt. Zusammen mit Wolfgang Geisinger, der das Unternehmen seit 2008 leitet, ist er künftig für die Unternehmensführung mit verantwortlich.
Neun Pumpenausfälle in nur acht Jahren musste die Tiefengeothermie-Anlage der oberbayerischen Marktgemeinde Holzkirchen verkraften. Doch die Lage scheint sich zu bessern, wie die Vorstellung des aktuellen Wirtschaftsplans der Holzkirchener Geothermie GmbH zeigt.
Die Toskana ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel, sie ist auch für ihre Thermalquellen und die außergewöhnlichen geothermischen Voraussetzungen bekannt. Den Grund dafür haben nun Geologen aus der Schweiz und Italien entdeckt: Unter der Toskana befindet sich eine riesige Magmakammer.
Seit Oktober 2023 betreibt Fervo Energy sein Pilotprojekt der EGS-Technologie im US-Bundesstaat Nevada. Nach mehr als 600 Tagen im Produktionsbetrieb meldet das Unternehmen stolz: „EGS hat sich im großen Maßstab bewährt – und wir verstehen auch warum“. Dazu hat das Unternehmen jetzt umfangreiche Daten veröffentlicht.
Das „Geothermie-Forum Hamburg“ hat seine Premiere gefeiert. Ins Leben gerufen wurde diese Veranstaltung von der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA). Es war der Startschuss für die Entwicklung einer Hamburger Geothermie-Strategie nach dem Vorbild anderer Bundesländer.
Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft: Mehr als 85 Prozent aller weltweiten Investitionen in zusätzliche Energieerzeugungskapazitäten flossen im vergangenen Jahr in klimafreundliche Technologien. Investitionen in fossile Energien werden im Gegenzug immer weniger.
Seit dem 23. Dezember 2025 ist in Deutschland das Geothermie-Beschleunigungsgesetz in Kraft, das die Wärmewende vorantreiben soll. Ein Nachbarland wird jetzt zum Nachahmer: Österreich strebt gerade gesetzliche Vereinfachungen an, um die erheblichen Potenziale der Tiefengeothermie besser zu nutzen.
Die „Gemo“ ist Grasbrunn nicht genug: Für ihre künftige Wärmeversorgung aus klimaneutralen Quellen strebt die rund 7.000 Einwohner zählende Gemeinde im Landkreis München ein zweites Tiefengeothermie-Projekt neben der GeoEnergie München-Ost an. Dazu hat sie sich den Claim „Höhenkirchner Forst“ gesichert.
In sechs deutschen Bundesländern wird bislang Wärme aus heißem Tiefenwasser gewonnen. Als siebtes Bundesland steht Hamburg am Start: Auf der Baustelle für die erste Tiefengeothermie-Anlage der Hansestadt ist jetzt das Richtfest am Heizwerk gefeiert worden.
Laut der Tagesschau ist in den kommenden Nächten über Südhessen ein speziell ausgerüstetes Messflugzeug unterwegs, das im Rahmen des Forschungsprojekts GeoProH den Untergrund des Oberrheingrabens untersucht. Besonders im Fokus der Messungen steht die Frage, wo sich im Oberrheingraben geothermisches Potenzial besonders gut erschließen lässt.
Vom 15. bis 16. September 2026 findet die internationale Konferenz für Tiefbohrtechnologie „Celle Drilling statt. In diesem Jahr wird sie erstmals in deutscher und englischer Sprache durchgeführt. Bis zum 30. April können Abstracts unter www.celle-drilling.com oder www.celle-drilling.com/de eingereicht werden.