Die auf einem ehemaligen Gaswerksgelände in Berlin Schöneberg geplante Versuchsbohrung des Energieversorgers Gasag soll 2011 beginnen. Im Januar 2010 erteilte das zuständige Landesamt die Konzession für das Projekt. Die Bohrung auf dem 80 km² großem Erlaubnisfeld soll in 4.000 Meter Tiefe abgeteuft werden.
In einer Woche, am 12. Mai, endet die reguläre Anmeldefrist für die 6. Internationale Geothermiekonferenz, die am 19. und 20. Mai in Freiburg stattfindet. Es werden über 200 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet.
Melbourne wird Gastgeber für den Geothermiekongress im Jahr 2015. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von den beiden Staaten Australien und Neuseeland zusammen.
Die Einrichtung des Bohrplatzes in Waldkraiburg, Oberbayern, geht voran. Das an der Kläranlage geplante Geothermieprojekt beginnt mit dem Bau der Fundamente und der Schallschutzwand.
In Lohmen in Mecklenburg-Vorpommern soll in den nächsten Jahren eines der tiefsten Geothermiekraftwerke realisiert werden. Es sind Investitionen von über 100 Mio. Euro geplant, die von der Geothermis AG Berlin übernommen werden sollen. Geplant sei eine Anlage mit einer Leistung von 10 MW, die bis zu 40.000 Haushalte mit Strom versorgen soll.
Auf der jüngsten Gemeindesitzung in Utting am Ammersee gab es keine neuen Beschlüsse, aber weitere Details über das geplante Geothermieprojekt. Zwei Bohrungen sind für den kommenden Herbst vorgesehen.
Auf der Geothermie-Sondersitzung ließ sich der Zornedinger Gemeinderat die Wirtschaftlichkeitsprüfung für das Geothermieprojekt präsentieren. Das Fazit: Das Projekt ist nur mit den Nachbargemeinden Vaterstetten und Grasbrunn wirtschaftlich realisierbar.