Am 28. April endete die 5. Internationale Geothermiekonfefenz (IGC 2009) in Freiburg. Rund 220 Teilnehmer aus zwölf Nationen waren in diesem Jahr zu Gast und damit rund zehn Prozent mehr als 2008. Ein offensichtliches Ergebnis der Konferenz: Es gibt ein weit gefächertes Interesse an der tiefen Geothermie, aber der Informationsbedarf ist nach wie
Nach den Erhebungen der Geothermal Energy Association (GEA) hat sich die Anzahl der Geothermieprojekte in den USA innerhalb der letzten drei Jahre vervierfacht. Dies geht aus dem kürzlich erschienenen Statusreport des Verbands hervor, der den aktuellen Stand der geothermalen Stromerzeugung in den USA zusammenfasst.
Am 20. April ist Anmeldeschluss für die 5. Internationale Geohermiekonferenz in Freiburg. Mehr als 150 internationale Teilnehmer haben sich bereits für die IGC 209 registriert. Die Veranstalter rechnen damit, dass es am Konferenztag wieder weit über 200 Gäste sein werden.
Die Türkei vergibt in der zweiten Phase der Privatisierung ihrer Geothermie-Ressourcen 13 weitere Felder. Die ausgeschriebenen Felder sind nur für die Wärmenutzung geeignet. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort für Lizenzen bewerben, die zur Erschließung der Reservoirs berechtigen.
Die Exkursionen im Rahmen der 5. Internationalen Geothermiekonferenz sind um ein neues Angebot erweitert worden: Neben dem Besuch der Projekte in Mauerstetten und Soultz-sous-Forêts kann nun für den 29.04.2009 auch ein Exkursion zum Geothermiekraftwerk in Landau in der Pfalz gebucht werden.
Das CREGE (Centre for Geothermal Research - University of Neuchatel, Schweiz) hat für die Schweiz eine Datenbank (BDFGeotherm) entwickelt, in der Informationen zu geothermischen Standorten und den aufgefundenen Tiefengrundwässern abrufbar sind. Zusammen mit Google Earth können die Standorte visualisiert werden.
Die Machbarkeitsstudie für das Geothermie-Projekt in der Region um Grasbrunn und Vaterstetten lieferte als Ergebnis, es nahezu ideale Bedingungen für eine geothermische Erschließung gibt.
Der GtV-Bundesverband Geothermie fordert entscheidende Nachbesserungen an dem vom BMWi und BMU Ende Februar vorgelegten Gesetzentwurf zur Regelung von Abscheidung, Transport und dauerhafter Speicherung von Kohlendioxid (CCS-Gesetz). Mit dem Gesetz droht der geplante Ausbau der Geothermie zu Gunsten der Kohlendioxidablagerung behindert zu werden.
Die chilenische Regierung freut sich über das internationale Interesse von Unternehmen an der ersten öffentlichen Ausschreibung für Geothermieprojekte. Mindestens acht Unternehmen wollen bis Ende März Angebote für die Erkundung der beiden Felder Puchuldiza Sur 1 und Puchuldiza Sur 2 in der Region Tarapaca im Norden des Landes einreichen.