Bei einem offiziellen Festakt mit den beiden Geschäftsführern der Geothermie Braunau-Simbach, Oliver Bucher und Jürgen Kirsch, sowie mit Alexander Kirchner, CTO der Energie AG, und weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik wurde das 25-jährige Bestehen gefeiert. „Als größtes grenzüberschreitendes Fernwärmenetz Mitteleuropas ist die Geothermie Braunau-Simbach ein sichtbares Zeichen für eine verlässliche und nachhaltige Wärmeversorgung. Das Projekt zeigt, wie Partnerschaften die Energieversorgung in der Region langfristig sichern können“, sagt Energie AG-CEO Leonhard Schitter.
Geothermie-Anteil im Wärmenetz von 70 bis 80 Prozent
Seit dem Start der Anlage steht die Geothermie Braunau-Simbach für eine klimafreundliche, regionale und zukunftsorientierte Wärmeversorgung für Haushalte und Betriebe in Österreich und Deutschland. „Mit einem Geothermie-Anteil von 70 bis 80 Prozent leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur erneuerbaren Wärmeversorgung für unsere Kundinnen und Kunden in der Region. Auch nach 25 Jahren fördern wir Heißwasser mit konstant hoher“, so Energie AG-CTO Alexander Kirchner.
950 angeschlossene Kundinnen und Kunden
Das aktuelle Fernwärmenetz hat eine Länge von rund 45 Kilometern. Mit einer jährlichen Wärmelieferung von rund 60 Gigawattstunden zählt die Geothermie Braunau-Simbach zu den führenden erneuerbaren Wärmeversorgern der Region. Pro Jahr können damit etwa 14.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Etwa 950 angeschlossene Kundinnen und Kunden profitieren von der umweltschonenden Energie aus der Tiefe. Die Spitzenlast wird über hocheffiziente Gaskesselanlagen abgedeckt.
Großwärmepumpe und zweite geothermische Dublette in Planung
Für die geplante Erweiterung des Versorgungsgebietes und zur weiteren Erhöhung des erneuerbaren Anteils der Wärmeerzeugung prüft die Geothermie Braunau-Simbach derzeit mehrere Möglichkeiten. Die bestehende Leistung der Bohrungen in Simbach am Inn soll über eine Großwärmepumpe erhöht werden. In Braunau am Inn soll eine weitere geothermische Dublette am gegenüberliegenden Ende des Fernwärmenetzes für zusätzliche erneuerbare Wärmeleistung und Ausfallssicherheit sorgen.
Energie AG