Die Geothermie Unterschleißheim versorgt mittlerweile rund ein Drittel aller Haushalte sowie zahlreiche kommunale und gewerbliche Gebäude in Unterschleißheim, wie der Münchner Merkur berichtet. So ist die Geothermie auch ein zentraler Bestandteil der kommunalen Wärmeplanung, die im Oktober der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Schon seit 2014 – weit früher als erwartet - erwirtschaftet die Geothermie Unterschleißheim betriebswirtschaftliche Überschüsse, die vollständig in den Ausbau des Fernwärmenetzes und die Erweiterung der Heizzentrale investiert werden. Unter anderem ist auch eine zweite Förderbohrung geplant, um die Versorgung weiter auszubauen.
Momentan stammt rund 70 Prozent der Unterschleißheimer Wärme aus Geothermie, der Rest wird noch mit Gas abgedeckt. Doch Bürgermeister Christoph Böck steckt klare Ziele: „Bis 2045 soll die Wärmeversorgung komplett treibhausgasneutral sein und wir wollen 50 Prozent der Gebäude, inklusive Gewerbe, versorgen.“
Münchner Merkur