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6. Norddeutsche Geothermietagung: Kongressprogramm jetzt online

11. Juni 2013

Zur Ende Oktober stattfindenden Tagung im Geozentrum Hannover werden wieder rund 200 Teilnehmer erwartet. Exkursionen, die abendliche Impuls-Lounge sowie eine Podiumsdiskussion mit dem niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel runden die Tagung ab. Bis 18. August gilt ein Frühbucherangebot.

Vom 23. bis 24. Oktober 2013 öffnet das Geozentrum Hannover einmal mehr seine Pforten und lädt zur 6. Norddeutschen Geothermietagung. Das Programm der Tagung ist nun veröffentlicht und unter www.norddeutsche-geothermietagung.de einsehbar. Rund 200 Teilnehmer nutzen die etablierte Veranstaltung jedes Jahr, um sich über Potenziale und innovative Anwendungsmöglichkeiten der oberflächennahen und tiefen Geothermie speziell im Norddeutschen Becken zu informieren.

Das Interesse überrascht nicht – schließlich hat sich die oberflächennahe Geothermie in Norddeutschland bereits als Standardtechnologie etabliert und wird schon heute dazu genutzt, zahlreiche Gebäude zu heizen oder zu kühlen. Allein in Niedersachen sind bereits mehr als 10.000 Anlagen in Betrieb. Die tiefe Geothermie in Norddeutschland weist ebenfalls ein großes Entwicklungspotenzial auf. Detailliert untersucht wird es derzeit im Rahmen von fünf vom Land Niedersachsen geförderter Machbarkeitsstudien in Sögel, Wunstorf, Bad Bevensen, Emden und am Flughafen in Hannover-Langenhagen.

Die Veranstaltung befasst sich deshalb traditionell mit beiden Nutzungsarten der Geothermie: Während am ersten Tag der Fokus auf der oberflächennahen Geothermie liegt, ist der Schwerpunkt des zweiten Tages die Nutzung der tiefen Geothermie. Die Themen des ersten Tages reichen dabei von Qualitätssicherung über beispielgebende Projekte in der Entwicklung bis hin zur Fragen der Wirtschaftlichkeit und Integration in die Städteplanung. „Insgesamt spiegelt das Programm nicht nur die Innovationskraft der Branche wider, sondern insbesondere auch, wie die technischen Entwicklungen die Wirtschaftlichkeit der Projekte verbessern“, so Dr. Jochen Schneider, Geschäftsführer von Enerchange.

Der zweite Tag nimmt zu Anfang die geothermischer Fernwärme in den Fokus und startet nach einem Vortrag von Ulrich Bruchmann vom Bundesumweltministerium mit Informationen zum Bau von Wärmenetzen und zu der fast 20jährigen Betriebserfahrung mit der Geothermieanlage in Neustadt-Glewe. In den weiteren Themenblöcke geht es um Finanzierung, Erschließung der Reservoire und um zukunftsweisende Projekte. Hier stehen neben der Nutzung tiefengeothermischen Wärme für Gewächshäuser in den Niederlanden auch die neu initiierten Machbarkeitsstudien in Niedersachsen im Mittelpunkt: „Mit den Untersuchungen an den fünf Standorten wird eine solide Grundlage ge-legt, die nicht nur für die Realisierung der dortigen Projekte sondern für ganz Norddeutschland be-deutsam ist“, betont Dr. Wolfgang Wirth, vom Zentrum für TiefenGeothermie/Oberflächennahe Geothermie des LBEG.

Veranstalter der Norddeutschen Geothermietagung sind die Agentur Enerchange, die Wirtschaftsfördergesellschaft hannoverimpuls sowie die drei Organisationen des Geozentrums Hannover: die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG). Das Geozentrum ist als Mitveranstalter aktiv an der Gestaltung des Tagungsprogramms beteiligt. Dadurch wird gewährleistet, dass die aktuell relevanten Erkenntnisse zu Forschung und Technik sowie genehmigungsrechtliche Aspekte der Geothermie in Norddeutschland in das Programm einfließen. hannoverimpuls wiederum legt bei der Programmkonzeption Wert auf Impulse, die zu einer wirtschaftlicheren Nutzung der Geothermie führen.

Neben den insgesamt 23 Vorträgen und zwei Exkursionen umfasst die Veranstaltung am ersten Kongresstag auch ein lohnenswertes Abendprogramm: Während man bei der „Impuls-Lounge“ ungezwungen neue Geschäftskontakte knüpfen und alte aufzufrischen kann, bietet die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion „Zwischen Fracking-Debatte und Energiewende: Der Hoffnungsträger Geothermie“, eine gute Möglichkeit, sich zum Spannungsfeld Fracking und Geothermie auszutauschen. Neben niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel werden Professor Hans-Joachim Kümpel, Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Dr. Thomas Holzmann vom Umweltbundesamt, Professor Manfred Joswig von der Universität Stuttgart und Professorin Inga Moeck von der University of Alberta vertreten sein. Moderiert wird die Diskussion vom Journalisten Jens Heitmann von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. (mb)

Quelle: 

Pressemitteilung Enerchange

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