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7. Norddeutsche Geothermietagung: In gut einer Woche endet reguläre Anmeldefrist

29. September 2014

Am 15. Oktober startet die 7. Norddeutsche Geothermietagung in Hannover. Wie keine andere Veranstaltung bietet sie ein breites Spektrum an Themen rund um die Erdwärme-Nutzung in Norddeutschland und dem angrenzenden Ausland. Am Dienstag kommende Woche endet die reguläre Anmeldefrist.

Schwerpunkt des ersten Tages ist die oberflächennahe Geothermie. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Ugur Yaramanci vom Leibniz Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) präsentiert die Bürgermeisterin von Bad Iburg, Annette Niermann, das Konzept des Wärmepumpendorfs. Dabei können die Bürger im Rahmen einer gemeinsamen Strategie bestehende Gebäude auf die Nutzung von Wärmepumpen umrüsten und so eine gemeinschaftliche Wärmequelle erschließen. Das Nachmittagsprogramm startet mit Rüdiger Grimm von GeoEnergie konzept, der über die Erfahrungen mit dem größten Sondenfeld Deutschlands referiert. Weitere innovative Anwendungen der Geothermie im Straßen- und Brückenbau sowie bei der Bahn sind ebenfalls Thema. Im Fokus steht dieses Jahr zudem die Frage der Abdichtung von Erdwärmesonden-Bohrungen. Am Abend bietet die „Impuls-Lounge“ den Teilnehmern die Möglichkeit, sich in einem lockeren Rahmen auszutauschen und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.

Prof. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent und 1. Regionsrat der Region Hannover, eröffnet den zweiten Tagungstag, der ganz im Zeichen der mitteltiefen und tiefen Geothermie steht. Auf den Vortrag zum neuen EEG von Cornelia Viertel vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie folgen Praxisbeispiele aus dem benachbarten Ausland: Guus Willemsen vom niederländischen Beratungs- und Engineering-Unternehmen IF Technology und Allan Mahler von Dansk Fjernvarmes Geotermiselskab (DK) stellen jeweils erfolgreiche Anwendungen der tiefen Geothermie vor. Jan-Diederik van Wees von TNO lässt die Entwicklung der tiefen Geothermie in den Niederlanden Revue passieren und arbeitet dabei die "Lessons learned" heraus. Darüber hinaus wird über den aktuellen Stand der Machbarkeitsstudien in Bad Bevensen und am Flughafen Hannover-Langenhagen berichtet. Nicht zuletzt stehen Forschungsergebnisse zur Verwendung von Tracern auf dem Veranstaltungsprogramm.

Am 7. Oktober endet die reguläre Anmeldefrist. Spätere Anmeldungen sind möglich, jedoch mit einer höheren Teilnehmergebühr verbunden. Hier findet sich das Tagungsprogramm und die Möglichkeit, sich online anzumelden. (mb)

Quelle: 

Enerchange

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