Das Ziel des interkommunalen Geothermie-Projekts bleibt, die Region um die oberbayerische Kreisstadt Dachau künftig mit klimafreundlicher und von Weltmärkten unabhängiger Wärme zu versorgen. Die beauftragte Planungsgruppe rund um das Ingenieurbüro ingKess aus Prien am Chiemsee hat sich inzwischen für die Machbarkeitsstudie ans Werk gemacht.
Im ersten Schritt wertet das Team vorhandene seismische Daten aus – also Informationen, die Rückschlüsse auf den Untergrund geben. Zusätzliche seismische Messungen sind laut einer ersten Einschätzung wegen der guten Datenlage im Aufsuchungsgebiet nicht nötig. Ein Vorteil, der Zeit und Kosten spare, so die Stadtwerke.
In den kommenden Monaten prüft die Planungsgruppe, ob eine Nutzung der Tiefengeothermie im Projektgebiet „Erdwärme Dachau Nord“ technisch, organisatorisch und wirtschaftlich möglich ist. Erste Ergebnisse dieser Machbarkeitsprüfung werden im zweiten Quartal 2026 erwartet.
Stadtwerke Dachau