Bewegung beim Geothermieprojekt in Altdorf

09.01.2014 | Marktentwicklung | Jochen Schneider
Geothermiebohrung in Bayern

In das Wärmeprojekt der Gemeinde Altdorf kommt Bewegung: Auf einer Infoveranstaltung Ende Januar will die Gemeinde die Ergebnisse der Untersuchung zur Fortsetzung des Projektes darstellen.

Die Wärmeanomalie unter Altdorf bei Landshut ermöglicht eine Förderung von über 60 Grad heißem Wasser aus 600 bis 700 Meter Tiefe. Der Malm liegt hier relativ flach, aber aus größeren Tiefen aufsteigende Grundwässer zeigen überdurchschnittlich hohe Temperaturen. Mit zwei Bohrungen wurde das Wasser bisher erschlossen, ein Wärmenetz wurde jedoch bisher nicht realisiert.

Grund für die Verzögerung ist, dass die Umsetzung des ursprünglichen technischen Konzepts von externen Gutachtern als unwirtschaftlich bewertet wurde. In der Folge hat die Gemeinde in den vergangenen Monaten einen detaillierten Arbeits- und Kostenplan aufstellen und auch das technische Konzept der geothermischen Wärmeversorgung auf den Prüfstand stellen lassen. Diese Prüfung ist jetzt abgeschlossen. Ihre Ergebnisse und das weitere Vorgehen will die Gemeinde am 30. Januar 2014 im Bürgersaal der Bevölkerung vorstellen.

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