Braunschweiger Stadtwerke erhalten drei weitere Erlaubnisfelder zur Aufsuchung von Erdwärme

13.11.2025 | Erkundung & Analyse
Die drei neuen Erlaubnisfelder für die Braunschweiger Versorgungs-AG.

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat den Braunschweiger Stadtwerken die drei Erlaubnisfelder Braunschweig VI, Braunschweig VII sowie Gifhorn II zur Aufsuchung von Erdwärme aus mehr als 400 Metern Tiefe zugeteilt. Die drei Felder ergeben eine zusammenhängende Fläche von fast 700 Quadratkilometern.

Im Einzelnen ist das Erlaubnisfeld Gifhorn II zwischen Erikasee im Nordwesten und Mittellandkanal im Südosten gut 129 Quadratkilometer groß. Das Erlaubnisfeld Braunschweig VI überdeckt zwischen Ribbesbüttel im Nordosten und Ilsede im Südwesten knapp 282 Quadratkilometer. Und zwischen dem Werksgelände der Salzgitter AG im Osten und Feldbergen im Westen erstreckt sich das Erlaubnisfeld Braunschweig VII auf knapp 281 Quadratkilometern. Alle drei Erlaubnisse sind befristet auf drei Jahre bis zum 31. Oktober 2028, wie es in der Pressemitteilung des LBEG heißt.

Die Erlaubnisse geben das Braunschweiger Versorgungs-AG zunächst nur das grundsätzliche Recht, die Aufsuchung vorzunehmen. Tatsächliche Aufsuchungshandlungen dürfen aber erst nach der Zulassung bergrechtlicher Betriebspläne erfolgen, für die unter anderem ein gesondertes Beteiligungsverfahren nötig ist.

In den drei Feldern sieht die Braunschweiger Versorgungs-AG die Möglichkeit, tiefengeothermische Projekte für die Wärmegewinnung umsetzen zu können. Bereits zum Jahresanfang hatte das Unternehmen vom LBEG das Erlaubnisfeld Braunschweig V zugeteilt bekommen, das im Wesentlichen die Stadt Braunschweig überdeckt und im Norden und Westen von den jetzt erteilten Erlaubnissen umschlossen wird.

Quelle:

LBEG

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