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Bürgerinitiative "Kein CO2-Endlager in der Altmark" will heiße Bohrlöcher reaktivieren

5. März 2010

Die von 16 Altmärkern in Salzwedel gegründete Bürgerinitiative "Kein CO2-Endlager in der Altmark" wehrt sich gegen Pläne von GDF SUEZ für ein Kohlendioxid-Projekt bei Mahlsdorf. Hierbei kam eine mögliche Alternative ins Gespräch und zwar die Nutzung tiefer Geothermie mittels ehemaliger Erdgas-förderbohrungen in über 3.500 Meter Tiefe.

Gerald Krappmann, ein ehemaliger Erdgas-Mitarbeiter berichtete, dass er von 1970 bis 1978 in der Altmark an Tiefenbohrungen mitgearbeitet hatte. In Langenapel wurde bis zu 8000 Meter tief gebohrt. Es waren heiße Bohrungen dabei, die durchaus für Tiefengeothermie in Frage kommen. Seiner Ansicht nach müssten nur die Standrohre der Bohrungen wieder auf Vordermann gebracht werden.
Die 16 BI-Gründungsmitglieder sehen in dieser Option eine Alternative, die eine ernsthafte Prüfung wert ist. (va)

Quelle: www.volksstimme.de 

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