Neben Kenia und Neuseeland steht auch Deutschland auf der Shortlist für den World Geothermal Congress 2029. Wie der Bundesverband Geothermie bekanntgegeben hat, steht die Bundesrepublik mit dem Austragungsort München in der engeren Auswahl für die Ausrichtung des weltweit größten Branchenevent der Geothermie.
Der World Geothermal Congress wird alle drei Jahre von der International Geothermal Association (IGA) organisiert. Er bringt die internationale Geothermie-Community zusammen, um Innovation sichtbar zu machen, Wissen zu teilen und gemeinsam die Zukunft der geothermischen Energie mitzugestalten.
Für 2029 hat sich der Bundesverband Geothermie mit breiter politischer und institutioneller Unterstützung beworben – mit dem Ziel, den Kongress im Frühjahr 2029 in München auszurichten. Ein durch und durch passender Ort: Die bayerische Landeshauptstadt ist ein Pionier der Nutzung geothermischer Energie im städtischen Raum. Und der Freistaat Bayern verfolgt das ambitionierte Ziel, zusätzliche geothermische Quellen zu erschließen und bis 2050 rund ein Viertel des gesamten Wärmebedarfs im Gebäudesektor durch Tiefengeothermie zu decken.
„Nun heißt es Daumen drücken“, heißt es in der Mitteilung des Bundesverbandes Geothermie: Die finale Entscheidung der IGA über den Austragungsort 2029 wird Anfang 2026 erwartet.
Bundesverband Geothermie