EGS-Konferenz dieses Mal in Potsdam mit Schwerpunkt Stimulation

20.02.2013 | EGS, Veranstaltungen | Marcus Brian

Am 27. Mai veranstaltet die Agentur zum zweiten Mal die International Conference on Enhanced Geothermal Systems (ICEGS). Die vom Bundesumweltministerium geförderte und vom Deutschen GeoForschungszentrum GFZ unterstützte Veranstaltung findet dieses Mal in Potsdam statt.

Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz ist das Thema Stimulation, das in vier Themenblöcken behandelt wird. Dabei geht es zum einen um die Erfahrungen mit Stimulationen in der Vergangenheit und welche Lehren daraus gezogen wurden. Zum anderen wird vorgestellt, wie die Erfahrungswerte in aktuelle Projekte einfließen und was man in Zukunft noch besser machen kann. Nicht zuletzt wird darüber diskutiert werden, welche Voraussagen man bei der Suche nach geeigneten EGS-Standorten bezüglich Seismizität treffen und welche Rolle die 3D-Seismik hier spielen kann.

Eine ganze Reihe internationaler EGS-Experten hat bereits ihr Kommen zugesagt. So wird Steven Hickman vom U.S. Geological Survey als Referent vor Ort sein ebenso wie Professor Peter Rose von der University of Utah und Professor Stefan Wiemer von der ETH in Zürich. Weitere Referenten sind unter anderem Eva Schill von GEIE, Dr. Peter Meier von Geoenergie Suisse und Dr. Gottfried Grüntal vom Deutschen GeoForschungszentrum GFZ.

Im Mittelpunkt der rund 15 Vorträge stehen die anwendungsorientierten Aspekte der EGS-Technologie. Dies wird durch zahlreiche Erfahrungsberichte sichergestellt, unter anderem zu den Projekten Habanero in Australien, Newberry in Oregon/USA, Berlín in El Salvador, Genesys in Hannover und Soultz-sous-Forêts in Frankreich. Abgerundet wird das Programm durch die Möglichkeit, an Exkursionen teilzunehmen – eine führt voraussichtlich zum In-situ-Labor Groß-Schönebeck, die andere nach Soultz-sous-Forêts – und einer Posterausstellung von Nachwuchswissenschaftlern.

Das endgültige Programm der englischsprachigen Konferenz wird im Laufe der kommenden zwei Wochen auf www.icegs.eu veröffentlicht. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich online anzumelden.

Quelle:

Enerchange

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