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Ein Jahr nach dem Bohrbeginn geht der Bürgermeister von Waldkraiburg baden

19. Juli 2011

Die kirchliche und weltliche Macht von Waldkraiburg treffen sich zur geothermischen Badestunde.

Bürgermeister Siegfried Klika, Pfarrer Martin Garmaier und Stadtmarketing-Chef Markus Stern genossen vergangenen Donnerstag in einem Spezialcontainer des Technischen Hilfswerks das Thermalwasser aus 2600 bis 2800 Meter Tiefe.

"Stellt Euch vor: Wir baden in 160 Millionen Jahre altem Wasser", so die Worte von  Bürgermeister Klika.

Anlass war der Abschluss des ersten Kurzzeit-Pumpversuchs des Waldkraiburger Geothermie-Projektes. Das Wasser wurde extra auf 40 Grad Celsius herunter gekühlt. Aus der Erde wird es mit 92,4 Grad Celsius gefördert. Der Pumpversuch diente der Spülung des Bohrlochs. Das jetzt geförderte Wasser wurde nach Abkühlung in der Kläranlage abgeleitet. Nach einem weiteren Kurzzeit-Pumpversuch sollen Langzeit-Pumpversuche folgen, bei denen das Wasser wie im späteren Betrieb in die Erde rückgeleitet wird.

Anfang 2012 soll die Wärme aus der Tiefe in das Fernwärmenetz eingespeist werden. Am Rande des provisorischen Thermalbads kamen auch visionäre Ideen auf. Etwa wie die spätere Nutzung des Thermalwassers als Thermal- und Wellnessbad. Eine Zwischenlösung kann sich Stadtwerke-Geschäftsführer Weigl vorstellen. Dies wäre ein Therapiebecken als Attraktion im Waldbad, das mit Thermalwasser befüllt wird. (va)

Quelle: www.ovb-online.de

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