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Erdwärmenutzung in Königsdorf rückt näher: Vielversprechende Ergebnisse der seismischen Untersuchungen

9. Oktober 2012

Das Gebiet um Königsdorf und Geretsried eignet sich hervorragend zur Nutzung von tiefer Erdwärme. Dies ist das Ergebnis der seismischen Untersuchungen, die das Unternehmen Tiefengeothermie Königsdorf im Frühjahr dieses Jahres begonnen und jetzt abgeschlossen hat.

„Unsere Erwartungen sind mehr als erfüllt worden“, freut sich Michael Riedl, Geschäftsführer der Tiefengeothermie Königsdorf. Es konnten mehrere Punkte im Untergrund identifiziert werden, die sich hervorragend als Ziel einer tiefengeothermischen Bohrung eignen und von einem einzigen Bohrplatz erreichbar sind. „Erfreulich ist, dass die Zielpunkte so eindeutig zu erkennen waren“, sagt Riedl. Dies sei nach Auskunft der Experten, die die Messergebnisse ausgewertet haben, eher die Ausnahme. Etwa 5.500 Meter wird man bohren müssen, um an das begehrte Thermalwasser zu gelangen. Die Untersuchungen lassen vermuten, dass das Wasser dort ca. 160 Grad heiß ist und voraussichtlich mit einer Menge von etwa 90 bis 110 Litern pro Sekunde in das Bohrloch sprudeln wird.

Wo genau der Bohrplatz liegen muss, damit das Reservoir optimal erschlossen werden kann, wird sich erst nach Abschluss der Bohrplanung zeigen. Sollte alles planmäßig verlaufen, könnte man aber bereits Ende 2013 mit den Bohrungen beginnen. Um diesen Zeitplan einhalten zu können, will Michael Riedl bis Endes dieses Jahres mehrere Angebote von Bohrunternehmen einholen. Ebenso ist geplant, bis dahin die Finanzierung des Gesamtprojekts unter Dach und Fach gebracht zu haben.

Welche Leistung das Erdwärme-Kraftwerk in Königsdorf am Ende genau haben wird, hängt wesentlich vom Ergebnis der Bohrungen ab. „Sicher ist jedoch, dass das Kraftwerk viele tausend Menschen in der Region mit umweltfreundlichem Strom und heimischer Wärme versorgen können wird“ so Michael Riedl. (mb)

Quelle: 

Pressemitteilung der Tiefengeothermie Königsdorf GmbH & Co. KG

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