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Erste geothermische Tiefenbohrung in Hessen

24. März 2011

Mit der ersten geothermischen Tiefenbohrung in Hessen will der Darmstädter Nachhaltigkeitskonzern HSE die Nutzung von geo- thermischer Energie weiter voranbringen. Ein mittelständischer Industriebetrieb in Heubach bei Groß-Umstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) soll aus einem oberflächennahen Erdwärmesondenfeld und einer Tiefenbohrung von 700-900 Metern mit Energie zum Heizen und Kühlen versorgt werden.

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUELV) will das Vorhaben fördern und rund ein Drittel der Kosten übernehmen. Das Ministerium setzt in das erste Projekt dieser Art in Hessen große Hoffnung. Es sei ein Meilenstein für den Ausbau der erneuerbaren Energien und eine nachhaltigen Energieversorgung.

„Bei diesem Projekt wird Pionierarbeit geleistet“, sagt HSE-Projektleiter Gordon Appel. Die Gesamtkosten betragen rund 700.000 Euro. Die Anlage soll in 6 Monaten in Betrieb genommen werden. Das Geothermie-Projekt in Heubach soll den neuen Produktionsstandort von Frenger Systemen BV versorgen, einem Hersteller von energieeffizienten Deckenstrahlungsheizungen und -kühlungen für Industriegebäude und Sporthallen. Fertigungs- und Lagerhalle sowie die Logistikhalle und das Kaltlager haben eine Größe von rund 6.000 m2. Hinzu kommen Büroräume mit ca. 1.400 m2 Fläche.

Projektpartner der HSE sind neben Frenger Systemen BV, der Heizsysteme- und Wärmepumpenspezialist Viessmann und die Bohr- und Brunnenbaugesellschaft H. Anger´s Söhne. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes erfolgt durch die Universität Kassel und das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) im Auftrag des HMUELV. (ed)

Quelle: HSE

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