Wissenschaft und Praxis vereinen
Der Vertrag läuft bis Ende 2029. Das GFZ bringt die wissenschaftliche Expertise in den Bereichen Exploration, Reservoirerschließung, Bewirtschaftung und Monitoring ein, während die EWP die Planung, Finanzierung und technische Umsetzung der Projekte übernimmt.
Grundlage der Zusammenarbeit
Ausgangslage der Zusammenarbeit ist das Geothermie-Projekt an der Heinrich-Mann-Allee. Carsten Schulte, technischer Geschäftsführer der EWP, erklärte, allein durch diese Anlage würden künftig mehr als 4 Megawatt thermische Leistung in ihr Wärmenetz eingespeist – das entspräche der Versorgung von über 6.000 Haushalten.
Acht Geothermie-Projekte geplant
Insgesamt sind acht Tiefengeothermie-Projekte zur schrittweisen Ablösung des Heizkraftwerks ab 2030 und zur Versorgungssicherheit geplant. Laut Monty Balisch, kaufmännischer Geschäftsführer der EWP, würde die Wärme künftig dezentral an mehreren Standorten erzeugt – unter Einsatz von Tiefengeothermie, Flusswasserwärme sowie ergänzend durch Blockheizkraftwerke und Power-to-Heat-Anlagen.