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Fraunhofer-Gesellschaft eröffnet Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG in Bochum

7. Januar 2020

Zum 1. Januar 2020 hat die Fraunhofer-Gesellschaft die "Einrichtung für Infraktrukturen und Geothermie IEG" in Bochum eröffnet. Als Kernbaustein wird das "Internationale Geothermiezentrum Bochum (GZB)" den Standorten Bochum und Aachen/Weisweiler ausgebaut und vergrößert. Auch an anderen Standorten wie Jülich, Cottbus und Zittau entstehen weitere Einrichtungsteile zu Energieinfrastrukturen.

Bisher befand sich das GZB an der Hochschule Bochum. Es befindet sich nun weiterhin in unmittelbarer Nähe zum Campus der Hochschule Bochum. Somit bleibt die Möglichkeit einer engen Kooperation bestehen, um auf diese Weise neben der Technologie auch hochqualifizierte Fachkräfte auszubilden, die für die Energiewende insbesondere im Wärmesektor dringend notwendig sind. Beteiligte aus Wissenschaft und Wirtschaft können mit ihren gemeinsamen Kompetenzen anwendungsorientierte Forschung bis zur marktnahen Produktentwicklung betreiben.

Strukturwandel in den Braunkohleregionen

Die Gründung der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG) in Bochum gehört zu den vom Bund geförderten Vorhaben, die zur Strukturentwicklung in den Braunkohleregionen beitragen sollen. Sie soll gemeinsam mit weiteren Standorten in Cottbus und Zittau eine Brücke zwischen den vom Strukturwandel am meisten betroffenen Regionen im Westen und Osten Deutschlands schlagen.

Geothermie als Ersatz für wegfallende Abwärme aus der Braunkohleverstromung

Am Braunkohlekraftwerkstandort Weisweiler wird zunächst ein Observatorium eingerichtet, um das Potenzial von Geothermie zu untersuchen. In einem zweiten Schritt folgt dann ein Reallabor mit Referenz-Kraft-Wärme-Kopplung. Hierfür wird an dem Standort Weisweiler/Aachen in der Aussenstelle Rheinland der Geschäftsbereich Georessourcen aufgebaut.

Am Einrichtungsteil Jülich, am Open District Hub Research Center, werden zudem digitale Lösungen für eine Kopplung von Strom, Wärme und Verkehr auf Quartiersebene entwickelt.

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW stellt für die Errichtung in den nächsten fünf Jahren 27 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere Informationen zur Fraunhofer-Einrichtung und den beteiligten Partnern finden sie hier:

Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG

Internationales Geothermie Zentrum (GZB)

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW (vh)

Quelle: 

Energieagentur NRW

Beteiligte Firmen: 

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