Gemeinderat steht hinter Geothermieprojekten in Garching/Alz

19.07.2012 | Hydrogeothermie, Projekte | Elena Dittmann
Geothermiebohrung in Bayern

Die Regensburger Firma GEOenergie Bayern plant in Kooperation mit der Gemeinde Garching an der Alz derzeit zwei Geothermiekraftwerke. Der Bauvorantrag der Projektgesellschaft für den ersten Standort wurde vom Garchinger Gemeindrat am Dienstag einstimmig angenommen.

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Im Rahmen des für Deutschland einmaligen Geothermievorhabens sollen gleich zwei Kraftwerke zur Strom- und Wärmeerzeugung in einer Gemeinde entstehen. Die Gemeinderäte haben in der Bauausschussitzung in dieser Woche den Bauvorantrag für das erste Kraftwerk einstimmig angenommen. Wie der Alt-Neuöttinger Anzeiger in seiner Online-Ausgabe berichtete, hatte es während der Sitzung zwar noch einige Fragen zum Projekt gegeben, die aber alle von der GEOenergie Bayern geklärt werden konnten.

Der erste der beiden Standorte soll etwa zwei Kilometer südlich vom Ortskern entstehen. Geplanter Bohrbeginn wird im ersten Quartal 2013 angestrebt. Der zweite Standort sei im Norden geplant, dieser steht jedoch noch nicht fest, da die geologischen Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind.

Neben Garching an der Alz entstehen derzeit mehrere Geothermieprojekte im Chiemgau. So wurde in Traunreut die erste Bohrung abgeschlossen,  in Kirchweidach laufen momentan die Zirkulationstests nach den Bohrarbeiten und die Projekte in Schnaitsee und Traunstein stehen kurz vor der ersten Bohrung.

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