Das Heizwerk wird demnach am Rondellweg gebaut, wie es in einer aktuellen Pressemitteilung heißt. Der Standort grenzt östlich an die von Schwetzingen nach Mannheim-Friedrichsfeld führende Bahntrasse. Nördlich des Standorts verläuft die B535 zwischen den ehemaligen Tompkins Barracks und der Gemarkungsgrenze zu Plankstadt. Der Standort umfasst eine Fläche von etwa 20.000 Quadratmetern, die während der Bauphase genutzt wird. Nach der Fertigstellung benötigt das Heizwerk nur noch rund 10.000 Quadratmeter. Die Fläche wird von der MVV bereitgestellt.
Bis zu drei Tiefengeothermie-Heizwerke in der Region geplant
Der Standort in Schwetzingen ist Teil eines größeren Projekts: Insgesamt plant GeoHardt bis zu drei Tiefengeothermie-Heizwerke in der Region. Bereits im November 2025 wurde ein Standort in Mannheim-Rheinau vorgestellt. Die Heizwerke sollen dazu beitragen, die Fernwärme in der Region komplett auf erneuerbare Energien umzustellen. Derzeit werden in Schwetzingen rund 25 Prozent des Wärmebedarfs durch das Fernwärmenetz der MVV Energie AG gedeckt.
Der nächste Schritt zum Heizwerk ist das bergrechtliche Genehmigungsverfahren. Hierfür zuständig ist das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg. Erst nach der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde kann mit der Einrichtung eines Bohrplatzes begonnen werden.
Infomarkt in Schwetzingen am 7. Mai 2026
Für interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Schwetzingen und Plankstadt bietet GeoHardt am 7. Mai 2026 einen zusätzlichen Infomarkt an. Dieser findet von 16 bis 19 Uhr im Lutherhaus in Schwetzingen statt. Außerdem wird GeoHardt erneut auf den Wochenmärkten in beiden Kommunen mit einem Infostand vertreten sein.
GeoHardt GmbH