Als Gastland der GeoTHERM 2026 wird Island seine umfassende Expertise insbesondere in den Bereichen Tiefbohrtechnik, Reservoirmanagement und nachhaltige Ressourcennutzung präsentieren, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Island gilt weltweit als Vorreiter bei der Nutzung geothermischer Energie. Dank außergewöhnlicher geologischer Bedingungen, jahrzehntelanger Erfahrung und politischer Förderung deckt das Land einen Großteil seines Wärme- und Strombedarfs aus Erdwärme. Hoch- und Niedertemperaturressourcen werden erfolgreich für Stromerzeugung, Fernwärme, Industrie und innovative Anwendungen eingesetzt.
Ein zentraler Partner des Gastlandes Island auf der GeoTHERM ist dabei der Geothermal Research Cluster (GEORG), eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Island. GEORG fördert Forschung und Entwicklung im Bereich geothermischer Ressourcen und bringt Universitäten, Forschungseinrichtungen, Industriepartner und öffentliche Akteure zusammen. Ziel ist es, nachhaltige geothermische Lösungen voranzutreiben und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern weltweit zu reduzieren. Zudem werden sich isländische Aussteller im Rahmen einer gemeinschaftlichen Ausstellungsfläche präsentieren.
Neben dem internationalen Fachprogramm setzt die GeoTHERM 2026 auch auf Transparenz und Dialog mit der Öffentlichkeit. Am Freitag, 27. Februar, findet in der Oberrheinhalle, Raum K1, ein kostenfreies Bürgerforum zur Geothermie statt. Dieses bietet Interessierten die Möglichkeit, sich mit Expertinnen und Experten über Einsatzgebiete, technische Umsetzung und regionale Potenziale der oberflächennahen und tiefen Geothermie auszutauschen.
Organisiert wird die Veranstaltung gemeinsam mit dem Landesforschungszentrum Geothermie (LFZG), das seit 2009 die Geothermie-Forschung in Baden-Württemberg koordiniert. Die Veranstaltung beginnt um 11.30 Uhr. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur Diskussion in einer Fragerunde. Gegen 13 Uhr schließt das Bürgerforum mit einer kostenfreien Führung über die Messe.
Messe Offenburg