Geothermie Altdorf entscheidet über Bohrungen mit ähnlich hohen Fördertemperaturen

17.09.2012 | Projekte
Geothermiebohrung in Bayern

Diese Woche will der Verwaltungsrat entscheiden, welche der beiden Bohrungen zur Förderung und welche zum Verpressen genutzt werden soll.

Wie Radio Trausnitz berichtet, wurde im Verwaltungsrat das Ergebnis der zweiten Testbohrung vorgestellt. Demnach seien fast die gleichen Werte gemessen worden wie bei der ersten Bohrung, sagte Altdorfs Bürgemeister Helmut Meier im Interview mit dem Lokalsender. Über die Nutzung der somit gleichwertigen Bohrungen werde diesen Donnerstag entschieden.

Die im Dezember 2008 fertig gestellte erste Bohrung ist 611 Meter tief und liefert 65 Grad Celsius bei einer Förderrate von 88 bis 115 Litern pro Sekunde. Der Temperaturgradient liegt bei über 12 Grad Celsius pro 100 Metern. Die Endteufe der Bohrung Thermal Altdorf 2 mit 780 Metern wurde dieses Jahr im Juli erreicht. Die gesamte Bohrung verlief problemlos und im Zeitplan. Im Interview verlieh Meier seiner Hoffnung Ausdruck, dass die ersten Haushalte in Altdorf Ende 2013 an das Netz angeschlossen werden könnten. (dw)

Quelle:

Radio Trausnitz

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