Zu einer Infoveranstaltung zum neuen Wärmenetz für Garching an der Alz kamen rund 450 Bürgerinnen und Bürger, um sich über den aktuellen Planungsstand zu informieren. Zusammen mit der Gemeinde planen die Energie-Genossenschaft Inn-Salzach (EGIS) und das Unternehmen GP JOULE dieses Wärmenetz. Für den Betrieb des Wärmenetzes wurde die Fernwärme Garching GmbH & Co. KG von der EGIS eG gegründet, GP JOULE übernahm im April 2025 einen Anteil von 50 Prozent.
Das geplante Garchinger Wärmenetz besteht aus einer zentralen Heizanlage, einem Verteilnetz und Übergabestationen in den angeschlossenen Gebäuden. Die Wärme der Geothermie wird über gedämmte Erdleitungen zu den angebundenen Gebäuden geleitet. Ein Spitzenlast- sowie ein Redundanzkessel sorgen für die Abdeckung der Verbrauchsspitzen und für Versorgungssicherheit. Ergänzt wird das System durch einen Pufferspeicher.
Baustart für das Garchinger Wärmenetz wird voraussichtlich Mitte 2027 sein. Im Jahr 2028 soll dann die erste saubere Wärme in Garching fließen. Das langfristige Ziel ist es, bei ausreichendem Interesse nach und nach das gesamte Gemeindegebiet anzuschließen.
Interessierte Anwohnerinnen und Anwohner können sich nach der Informationsveranschalutng auch persönlich über Anschlüsse an das Wärmenetz informieren. Dazu bietet die Fernwärme Garching GmbH & Co. KG unverbindliche Beratungsgespräche an, die über die Website www.garching-fernwaerme.de buchbar sind. Zusätzlich ist ab dem 29. Januar 2026 jeweils donnerstagsvormittags und freitagvormittags im Rathaus der Gemeinde Garching ein Büro für allgemeine Fragen zur Fernwärme geöffnet sein.
EGIS / GP JOULE