Géothermie profonde Fribourg in der Schweiz gegründet

23.07.2019 | Elke Zimmermann
Jörg Uhde, Pfalzwerke geofuture GmbH

Géothermie profonde Fribourg gpfr SA so heißt das neue Unternehmen das vom Staat Freiburg und der Groupe E getragen wird.

Praxisforum Geothermie.Bayern

Primäre Aufgabe von Géothermie profonde Fribourg ist die Weiterentwicklung der Tiefengeothermie ab 3.000 Metern. Das Ziel ist die verfügbare Energie zur lokalen Nutzung für Wärme- und Stromprojekte zu erkunden. Laut Pressemitteilung erklären die Partner, dass die Geothermie als erneuerbare Energie ein erhebliches Entwicklungspotential zeigt und einen spürbaren Beitrag zum Erreichen der kantonalen und nationalen Energiepolitik beitragen kann.

Die Prospektion und später die Produktion nachhaltiger Energie mittels Tiefengeothermie sind somit die Geschäftsgrundlagen des neu gegründeten Unternehmens.

Verfügbares Kapital

Das Kapital des Gemeinschaftsunternehmens am Aktienmarkt beträgt eine Million Franken. 70 Prozent davon werden von der Groupe E getragen. Die restlichen 30 Prozent steuert der Staat Freiburg bei.

Die Groupe E wird im Verwaltungsrat des Unternehmens von Jean-Michel Bonvin, Mitglied der Generaldirektion von Groupe E und Direktor von Groupe E Greenwatt, und Pierre Papaux, stellvertretender Direktor von Groupe E Celsius vertreten. Der Staat Freiburg wird dagegen von Serge Boschung, Leiter der kantonalen Fachstelle für Energie im Verwaltungsrat des Unternehmens vertreten.

Förderung durch den Bund

Die ersten Untersuchungen zum Potential der Tiefengeothermie im Kanton Freiburg fanden 2011 statt, nachdem Untersuchungen zum Potentials der oberflächennahen Geothermie bereits 2005 begonnen hatten. Da die Weiterentwicklung der mitteltiefen und tiefen Geothermie vom Bund unterstützt wird kann das Unternehmen mit Subventionen in Höhe von 60 Prozent rechnen. Und das sowohl in der Vorbereitungsphase der geophysikalischen Prospektion als auch bei den späteren Sondier- und Förderbohrungen.

Zur Zeit steht für die gpfr SA die Prospektionsphase sowie die Überwachung natürlicher Erdbeben auf dem Plan.

Quelle:

EE News

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