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Geothermiebohrung in Berlin geplant

10. Mai 2010

Die auf einem ehemaligen Gaswerksgelände in Berlin Schöneberg geplante Versuchsbohrung des Energieversorgers Gasag soll 2011 beginnen. Im Januar 2010 erteilte das zuständige Landesamt die Konzession für das Projekt. Die Bohrung auf dem 80 km² großem Erlaubnisfeld soll in 4.000 Meter Tiefe abgeteuft werden.

Es wird mit vier Wasser führenden Schichten gerechnet, die zur Wärmegewinnung geeignet sind. In 1.500 Metern werden Temperaturen vom etwa 60 Grad Celsius erreicht. Der Zielhorizont ist das Rotliegende in etwa 4.000 Meter Tiefe mit einer Temperatur von bis zu 130 Grad Celsius.     

Unterstützung finden die Berliner vom Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ), das den Versuch begleitet. Das GFZ plant eine Risikostudie im Zuge des Feldversuches zu erstellen. Prof. Dr. Ernst Huenges vom GFZ ist der Ansicht, dass langfristig der gesamte Wärmebedarf der Stadt Erdwärme gedeckt werden könnte. (va)

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