GEOVOL liefert geothermische Fernwärme an die Allianz Deutschland

26.05.2014 | Projekte | Marcus Brian
Informationsportal Tiefe Geothermie

Der Unterföhringer Wärmeversorger GEOVOL hat mit der Allianz Deutschland die Wärme-Versorgung eines Neubaus auf dem Allianz Campus vereinbart.

Ab Herbst 2014 wird der Wärmeversorger GEOVOL einen großen Neubau auf dem Allianz Campus in Unterföhring mit umweltfreundlicher geothermischer Wärme beliefern. Dies haben die beiden Unternehmen kürzlich vereinbart. Das neue Gebäude erhält drei große Übergabestationen mit einer Anschlussleistung von insgesamt 2,7 Megawatt, was dem Anschlusswert von ca. 250 Einfamilienhäusern entspricht. Mit dem neuen Großkunden summiert sich die Zahl der von GEOVOL versorgten Gewerbeobjekte auf insgesamt 43. Das Objekt-Portfolio umfasst neben den Bürogebäuden von Sky und SwissRe seit kurzem beispielsweise auch das Landesstudio des ZDF.

„Wir freuen uns, dass sich die Allianz von den Vorteilen der geothermischen Fernwärme hat überzeugen lassen“, sagt Peter Lohr, Geschäftsführer der GEOVOL. „Es beweist einmal mehr, dass die Wärme aus der Tiefe nicht nur für private Kunden sondern auch für Unternehmen und die Versorgung großer Gebäude wirtschaftlich attraktiv ist.“

Der neue Bürokomplex der Allianz wird eine Bruttogeschossfläche von 57.800 Quadratmetern haben und rund 1700 Arbeitsplätze beherbergen. Mit dem Bezug des neuen Gebäudes will der Versicherungskonzern Anfang 2016 beginnen; bis dahin wird die Wärme der GEOVOL zur Bautrocknung genutzt.

„Die Nutzung der geothermischen Fernwärme für den Neubau in Unterföhring ist die logische Folge unseres Umweltengagements“, sagt Thomas Niebler, Fachbereichsleiter Interne Dienste. Die Allianz Deutschland hatte sich 2006 vorgenommen, bis Ende 2015 den Kohlendioxid-Ausstoß um 42 Prozent zu reduzieren. „Dieses Ziel hatten wir schon 2013 mehr als erfüllt“, berichtet Niebler. Von früher 3.469 Kilogramm Kohlendioxid pro Mitarbeiter und Jahr sei der Wert 2013 auf 1.735 Kilogramm gesenkt worden und damit um rund 50 Prozent zurückgegangen.

Quelle:

Pressemitteilung GEOVOL Unterföhring

Projekte zu dieser News

Schlagworte