Maren Brehme wird Leiterin einer neuen Forschungsgruppe an der ETH Zürich

20.05.2022 | Forschung | Rachel McRae
Dr. Maren Brehme

Vergangenen Mittwoch verkündete die ETH Zürich die Gründung einer neuen Forschungsgruppe im Fachbereich Geowissenschaften, welche künftig von Energi Simulation – einer kanadischen Non-Profit-Organisation - unterstützt wird. Hauptinhalte der neuen Forschungsgruppe sind die sichere, effektive und effiziente Erschließung sowie der Betrieb von geothermischen Energiesystemen.

Dr. Maren Brehme – wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Geothermische Energie und Geofluide an der ETH Zürich – wird künftig die Leitung der neu gegründeten Forschungsgruppe an der ETH Zürich übernehmen. Vor ihrer Tätigkeit an der ETH Zürich, arbeitete Dr. Brehme als Assistenzprofessorin an der TU Delft sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam.

Mit dem übergeordneten Ziel das geothermische Potenzial weltweit zu ermitteln und erschließen, umfassen die Untersuchungen der neuen Forschungsgruppe diverse Feld-, Labor- und Simulationsarbeiten.

Nach Angaben der ETH Foundation wird die kanadische Non-Profit-Organisation, Energi Simulation, das Forschungsvorhaben mit insgesamt 540.000 kanadischen Dollar (414.000 Schweizer Franken) über die nächsten drei Jahre hinweg finanziell unterstützen.

Besonders Joël Mesot, Präsident der ETH Zürich, begrüßt die neue Kooperation mit Energi Simulation: „Diese großzügige Finanzierung unterstützt die dringende Suche nach Lösungen für eine nachhaltigere Energiezukunft. Wir freuen uns immer sehr, starke Partnerschaften einzugehen, um das strategische Schlüsselthema Energie an der ETH voranzutreiben."

Auch Duke Anderson, Präsident von Energi Simulation, kommentierte die neue Partnerschaft: "Wir heißen Dr. Brehme in der Energi Simulation Familie willkommen! Unser einzigartiges globales Netzwerk besteht aus Forschern im Bereich der Modellierung von Energieressourcen und konzentriert sich auf die Zusammenarbeit mit der Industrie und dem Technologietransfer. Wir freuen uns auf eine lange und produktive Zusammenarbeit mit der ETH Zürich!"

Quelle:

ETH Foundation

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