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Grünes Licht für geothermische Erkundungsbohrungen in Dänemark

26. April 2019

Der dänische Investment Fonds A.P. Møller Holding Invest IV hat die Aufsuchungsgenehmigung für zwei geothermische Felder in Aarhus und Aalborg erhalten. Dänemark hofft, mit der tiefen Geothermie in Zukunft einen Teil der urbanen Fernwärmeversorgung zu decken.

Probebohrungen in den beiden nach Kopenhagen größten Städten Dänemarks sollen erkunden, welches Potenzial die Geothermie für die Versorgung der örtlichen Fernwärmenetze mit regenerativer Energie bietet. So berichtete unser Partnerportal ThinkGeoEnergy. Die dänische Energieagentur habe A.P. Møller Holding Invest IV zu diesem Zweck zwei Aufsuchungsgenehmigungen für Aarhus und Aalborg erteilt.

Dänemarks Energie- und Klimaminister Lars Chr. Lilleholt sieht in der tiefen Geothermie ein großes Potenzial für Dänemarks zukünftige Energieversorgung. Zudem sei es vielversprechend, Wissen und Technologie im eigenen Land aufzubauen – auch als Exportoption für wissenschaftliches und technisches Know-how.

Geologische Voruntersuchungen weisen auf Potenzial hin
Vorstudien haben ergeben, dass im Untergrund von Aarhus und Aalborg genug geothermales Potenzial vorhanden sein könnte, um die beiden Städte wirtschaftlich mit regenerativer Fernwärme zu versorgen. Doch erst die Erkundungsbohrungen werden dies verifizieren können.

Beginnen sollen die Bohrungen laut einer Pressemitteilung der A.P. Møller Holding noch in diesem Jahr. Je nach Resultat sollen die ersten Geothermieanlagen zwischen 2021 und 2024 die Fernwärmeversorgung aufnehmen.

A.P. Møller Holding Invest IV ist eine privatwirtschaftliche Investment Gesellschaft, die im Auftrag der A.P. Møller Foundation agiert und sich gesellschaftlich engagiertes Investment auf die Fahnen geschrieben hat. Die Geothermie als grüne Energie ist eines ihrer Geschäftsfelder. (kj)

Quelle: 

ThinkGeoEnergy, Pressemitteilung A.P. Møller Holding

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