Im Hauptbetriebsplan stehen alle nach dem Bundesberggesetz geforderten Angaben: Detaillierte technische Planungen zum Bohrplatz und zur Bohrung der Dublette sowie zum Beispiel naturschutz-, oder wasserrechtliche Gutachten. Der ausgewählte Standort in Hartheim am Rhein liegt 800 Meter von den nächstgelegenen Wohnhäusern entfernt. Alle erforderlichen Grundstücke sind gesichert, wie es in der aktuellen Pressemitteilung heißt.
„In das Erdwärmeprojekt bei Hartheim haben wir in den letzten fünf Jahren viel Leidenschaft und Arbeit gesteckt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun den Antrag einreichen können“, betont Klaus Preiser, Geschäftsführer von Badenova Wärmeplus. In der Zwischenzeit hat das Unternehmen eigens für das Projekt die Erdwärme Breisgau GmbH und Co. KG. gegründet – eine hundertprozentige Tochtergesellschaft, deren Geschäftsführer ebenfalls Klaus Preiser ist.
Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau wird den Hauptbetriebsplan nun intensiv prüfen sowie alle beteiligen und um Stellungnahme bitten, die inhaltlich am Projekt beteiligt sind. Zu diesen „Trägern öffentlicher Belange“ zählen beispielsweise andere Behörden, Kommunen oder Naturschutzverbände. Zunächst geht es um die Bohrung der Dublette. Erst nach einem erfolgreichen Fund von heißem Tiefenwasser wird Badenova Wärmeplus den Betrieb des Heizwerks beantragen.
Eine klimaneutrale Zukunft braucht die Wärmewende. Das Projekt „Erdwärme Breisgau“ spielt für die Region daher eine besonders wichtige Rolle, sagt Badenova-Vorstand Dirk Sattur: „Wir meistern mit dem Hauptbetriebsplan eine weitere Etappe in Richtung Zukunft. Mit unserer Anlage können wir bald den Wärmebedarf von 20.000 Menschen decken. Und so leisten wir einen aktiven Beitrag für die Versorgungssicherheit und eine nachhaltige Energieversorgung in Freiburg und der Region.“
Badenova Wärmeplus