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HeideGeo ist jetzt Teil der Forschungskooperation „Geothermie“

26. Juni 2012

Um das tiefengeothermische Potenzial im Norddeutschen Becken nutzbar zu machen, wird das Geothermieprojekt Lüneburger Heide künftig wissenschaftlich von der Forschungskooperation „Geothermie“ begleitet, heißt es in einer Pressemitteilung.

Um den Ausbau geothermischer Projekte vor allem in Norddeutschland voranzutreiben, hat sich bereits im vergangenen Jahr der niedersächsische GeoEnergy Celle e.V. mit den Universitäten Braunschweig, Clausthal, Göttingen und Hannover und dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik zu einer Forschungsgemeinschaft zusammengeschlossen. Seit kurzem gehört auch das Geothermieprojekt Lüneburger Heide dazu, verkündet jetzt die HeideGeo GmbH & Co. KG. Damit begleite die Forschungskooperation das Vorhaben, ein tiefengeothermisches Kraftwerk am Standort Munster zu errichten.

„Erstmals sollen in dem Geothermieprojekt Lüneburger Heide neuartige Techniken im Anwendungsbereich der petrothermalen Geothermie kommerziell erprobt und genutzt werden.“, zitiert die Pressemitteilung die Vorstandsvorsitzende des GeoEnergy Celle e.V. Dr. Susanne Schmitt. „Das Norddeutsche Becken verfügt über das größte Potenzial an geothermischer Energie in Deutschland. Deswegen ist das Projekt „HeideGeo“ ein wichtiger Startschuss, dieses Potenzial zu nutzen. Ich hoffe sehr, dass uns das zeitnah gelingt und dann weitere petrothermale Folgeprojekte im Norddeutschen Becken realisiert werden können“, so das Zitat weiter.

Nach eigenen Angaben planen die Initiatoren des Geothermieprojektes der Stadtwerke Munster-Bispingen eine Versorgung regionaler Abnehmer mit regenerativer Wärme und Strom. Voruntersuchungen würden auf eine voraussichtliche Erzeugung von 14,7 Megawatt Wärme- und 1,2 Megawatt Stromleistung hinweisen. Als Investitionssumme für das Geothermieprojekt Lüneburger Heide seien rund 40 Millionen Euro angesetzt worden. Im Rahmen der Forschungskooperation „Geothermie“ würden nun alle Beteiligten eine zeitnahe Realisierung des Projektes erwarten, das damit als erstes kommerzielles Geothermieprojekt im Norddeutschen Becken eine Vorreiterrolle einnehmen würde.

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