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In Chile entsteht Geothermiezentrum in Kooperation mit Deutschland

28. September 2009

Ein Kooperationsabkommen zwischen der Hochschule Bochum, dem NRW-Geothermiezentrum und der Technischen Universität Valparaiso soll die gemeinsame Forschung, Ausbildung und Projektarbeit in Chile vorantreiben.

Nach nordrhein-westfälischem Vorbild wird auf dem Campus der Technischen Universität Santa Maria (USM) in Valparaiso ein Exzellenzzentrum für Geothermie entstehen. Dabei wird sich der Andenstaat die Erfahrungen der Bochumer Geothermiker bei der Vernetzung von Anwendungsforschung von Wissenschaft und Wirtschaft in einem gemeinsamen Forschungsinstitut zunutze machen. Das neue Institut soll Forschung, Ausbildung und Projektarbeit bündeln.

"Die Kooperation verleiht dem NRW-Geothermiezentrum ein dauerhaftes Standbein in Chile; das ist ein wichtiger Baustein unserer Strategie zur internationalen Vernetzung mit Regionen mit erstklassigen geothermischen Ressourcen", sagte Prof. Bracke, Vorstandsvorsitzender des NRW-Geothermiezentrums. Von chilenischer Seite will man von der langen Technologieerfahrung der nordrhein-westfälischen Bergbau-, Bohr- und Kraftwerksbranche profitieren. Die deutschen Wissenschaftler und Unternehmen erhalten dafür einen direkten Zugang zu einer der interessantesten Erdwärmeregionen weltweit.

Geplant ist den Technologie- und Informationsaustausch zwischen beiden Forschungszentren schrittweise auszubauen. Die Vernetzung beginnt mit dem Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden beider Länder. Schon im Oktober werden die ersten Wissenschaftler aus NRW mit chilenischen Kollegen an einem Pilotprojekt zur geothermischen Energieversorgung von mehreren Krankenhauskomplexen im Bundesstaat Valparaiso gemeinsam arbeiten.

Die Forschung zu geothermischen Kraftwerken in Chile wird ein weitere Schwerpunkt darstellen, da sich der Andenstaat in besonders günstigen geologischen Verhältnissen befindet. So sollen einige der chilenischen Andenvulkane zur geothermischen Stromerzeugung genutzt werden. (ag)

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