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Kälte aus Erdwärme

24. September 2010

Überschüssige Wärme des geplanten Geothermie-Kraftwerk in St. Gallen soll im Sommer als Kälte genutzt werden.

Das für 2014 geplante Erdwärme-Kraftwerk im Sittertobel soll die halbe Stadt St. Gallen im Winter mit Wärme versorgen. Im Sommer hingegen gibt es kaum Abnehmer für die geothermische Energie. „Dann haben wir einen Wärmeüberschuss, denn die Wärme fließt sowieso“, bestätigt Marco Huwiler, Leiter Geothermie der Stadtwerke St. Gallen.

Nun prüft die Stadt den Einsatz einer Absorptionskälteanlage, einer Art Klimaanlage, die mit heißem Wasser statt mit Strom betrieben wird. „Diese könnte man in großen Gebäuden, die ans Fernwärmenetz angeschlossen sind, sinnvoll einsetzen. Zum Beispiel in der Fachhochschule oder im Bundesverwaltungsgericht“, so Huwiler.

Eine vor drei Wochen in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie soll diese Wärme-Klimaanlagen auf Wirtschaftlichkeit prüfen.

Für Stadtrat Fredy Brunner steht fest: „Energie, die eingespart wird, ist die beste Energie.“

Quelle: www.20min.ch (va)

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