Landkreis Traunstein wird zum geothermischen Hot Spot

04.07.2019 | Marktentwicklung | Jochen Schneider
Geothermiebohrung in Bayern

In Kirchanschöring, im Osten des Landkreis Traunstein, will der japanische Handelskonzern Marubeni zusammen mit der Salzburg AG das Geothermieprojekt Rupertiwinkel weiterentwickeln, wie der das online-Portal Chiemgau24.de mitteilt.

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Mittlerweile entwickelt sich das vierte Projekt im Landkreis Traunstein. Seit 2014 ist die Wärmeversorgung in Traunreut und seit 2016 das Kraftwerk im Betrieb. Anfang Mai verkündete die Londoner Investmentfirma Exergycapital südlich von Traunreut im Aufsuchungsfeld Traunstein ein Projekt zu planen. Das Projekt in Tengling der Geoenergie Bayern wurde vor einem Monat vorgestellt. Und am kommenden Montag werden in einer Bürgerversammlung Einzelheiten über das Projekt in Kirchanschöring verkündet.

Für das Projekt Rupertiwinkel in Kirchanschöring ist eine reine Stromerzeugung geplant. Das Kraftwerk soll auf dem bereits seit Jahren im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Areal nahe des Gewerbegebiets gebaut werden. Wie die Gemeinde laut chiemgau24.de mitteilt sei das Kirchanschöringer Geothermie-Projekt inzwischen "zur Umsetzungsreife weiterentwickelt". Aus diesem Grund lädt sie am Montag, den 8. Juli, um 19.30 Uhr im Salitersaal zur Projektvorstellung ein.

Neben Bürgermeister Hans-Jörg Birner wird auch der der Laufener Bürgermeister Hans Feil zu Wort kommen. Beide Gemeinden sind an der Geothermie-GmbH beteiligt. Weiterhin sollen Marubeni zusammen mit der Salzburg AG über den aktuellen Projektstatus berichten. Auch für Fragen und Diskussionen soll genügend Zeit bleiben.

Quelle:

Chiemgau24

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