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LfA Förderprogramm für Tiefe Geothermie neu aufgelegt

18. September 2014

Das Programm „Infrakredit Tiefengeothermie“ der LfA Förderbank Bayern ermöglicht kommunalen und gewerblichen Betrieben die Finanzierung ihrer Geothermie-Projekte. Auf dem Praxisforum geothermie.bayern wird das im Juli veröffentlichte Programm vorgestellt.

Gewerbliche und kommunale Unternehmen haben mit dem von der LfA Förderbank Bayern neu aufgelegten Programm die Möglichkeit, sich die Investitionskosten für die Errichtung oder die Erweiterung ihres Wärmenetzes fördern zu lassen, wenn dies mit Wärme aus Tiefer Geothermie gespeist wird. Eine Förderung über die LfA ist jedoch gebunden an eine weitere Förderung durch das KfW-Programm „Erneuerbare Energien“. Im Fall der Förderung unterliegt der Betrieb des Wärmenetzes einer Bindungsfrist.

Nach Antragstellung kann die Zuwendung entweder als Investitions- oder als Zinszuschuss zur Verbilligung eines LfA Darlehens gewährt werden. Die Förderung zielt darauf ab, eine wettbewerbsfähige Abnahmepreisgestaltung für Wärme aus Wärmenetzen zu gestalten. Der Förderhöchstbetrag ist begrenzt auf 1,5 Millionen Euro.

Um den „Infrakredit Tiefengeothermie“ der LfA genehmigt zu bekommen, dürfen Vorhaben zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen worden sein (Abschluss eines Liefer- resp. Leistungsvertrags). Planung, Baugenehmigungsverfahren oder Bodenuntersuchungen gelten in diesem Fall als noch nicht begonnen. Neben den üblichen Unterlagen muss die Gesamtfinanzierung des Projekts nachgewiesen werden.

Weitere Details zum Antragsverfahren können dem Merkblatt der LfA Förderbank Bayern entnommen werden. Zuwendungsbescheide werden allerdings nur noch bis zum Jahresende erteilt. Wer in den Genuss einer Förderung durch die LfA kommen will, muss sich mit der Antragstellung beeilen.

Thomas Kraft, Abteilungsleiter bei der LfA Förderbank Bayern wird am 8. Oktober im Rahmen des Praxisforums geothermie.bayern das Förderprogramm der LfA für die Tiefengeothermie vorstellen. (sv)

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