Die drei Felder ergeben eine zusammenhängende Fläche von knapp 192 Quadratkilometern, liegen aber in zwei unterschiedlichen Bundesländern, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung. Auf Seite der Freien Hansestadt machen die Erlaubnisfelder Bremen-West und Bremen-Ost eine gut 166,5 Quadratkilometer große Fläche aus, die sich von Borgfeld bis Sodenmatt erstreckt. Auf niedersächsischer Seite grenzt im Südwesten unmittelbar das Erlaubnisfeld Delmenhorst an, das sich auf einer Größe von gut 25 Quadratkilometern bis an den Ostrand der kreisfreien Stadt beziehungsweise bis Brinkum erstreckt. Die beiden Bremer Erlaubnisse sind befristet auf ein Jahr bis zum 14. Oktober 2026, die Erlaubnis Delmenhorst ist befristet auf zwei Jahre bis zum 14. Oktober 2027.
Die Erlaubnisse geben der OMV Green Energy GmbH das grundsätzliche Recht, die Aufsuchung vorzunehmen. Tatsächliche Aufsuchungshandlungen dürfen allerdings erst nach Zulassung bergrechtlicher Betriebspläne erfolgen, für die unter anderem ein gesondertes Beteiligungsverfahren nötig ist. Die OMV Green Energy GmbH sieht in dem Feld Möglichkeiten, tiefengeothermische Projekte für die Wärmegewinnung zur kommerziellen Nutzung umsetzen zu können. In der Stadt Bremen gibt es nun drei Erlaubnisfelder zur Aufsuchung von Erdwärme, die knapp 57 Prozent des Stadtgebiets überdecken. Im gesamten Bundesland Bremen sind es zusammengenommen vier Erlaubnisfelder, die mehr als 57,5 Prozent der Landesfläche ausmachen.
Die SWG AG (Stadtwerke Bremen) will künftig Teile des Bremer Stadtgebiets mit klimaneutraler Wärme aus Tiefengeothermie versorgen. Dafür arbeitet das Unternehmen mit der OMV Green Energy GmbH zusammen.
LBEG