Mögliche Beeinflussung des Geothermieprojektes in Unterhaching durch Taufkirchen?

28.09.2007 | Hydrogeothermie, Finanzierung | Enerchange
Geothermiebohrung in Bayern

Die Geothermie Unterhaching GmbH befürchtet eine hydraulische Beeinflussung durch das Nachbarprojekt in Taufkirchen. Doch das Bergamt Südbayern sieht diese Problematik nicht.

Als Mindestschutz für das Unterhachinger Projekt verlangt deshalb Unterhachings Bürgermeister Erwin Knapek zusätzlich den halben Nachbar-Claim in Taufkirchen - so lautet der Bewilligungsantrag, der immer noch auf Eis liegt.

Zudem verzögert sich die Stromproduktion in Unterhaching: Ein Motorschaden der Pumpe in der Förderbohrung fordert die Konstruktion einer Tandempumpe. Zwar kann das Fernwärmenetz mittels des Thermalwassers aus 3500 Metern Tiefe schon jetzt betrieben werden, jedoch reicht das gedrosselte Fördervolumen der Ersatzpumpe für die Inbetriebnahme des Kalina-Kraftwerks zur Stromerzeugung nicht aus.

Insgesamt sind die Kosten für das Geothermieprojekt von einst 36 auf aktuell 70 Millionen Euro gestiegen. Grund hierfür ist unter anderem die große Nachfrage nach Fernwärme - anfangs hatte man mit 16 Megawatt Leistung gerechnet, jetzt sind 70 Megawatt möglich.

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