Das Projekt war im November überraschend gestoppt worden, da Beschlüsse der Stadt Graz fehlten. Wie der ORF berichtet, trägt die Vorfinanzierung für die Messungen in Höhe von rund fünf Millionen Euro nun die Energie Steiermark, die aber weiterhin Gespräche mit der Stadt Graz führt.
Sollte sich bei der Seismik das vermutete geothermische Potenzial bestätigen, könnten die Partner die langfristige Gewinnung von Wärme aus Tiefengeothermie für den Großraum Graz verwirklichen. Mit den Messungen soll der Untergrund in 700 bis 3.500 Metern Tiefe untersucht werden. Begonnen wird ganz im Osten des Untersuchungsgebiets. Beispielsweise in Feldbach und Riegersburg soll schon in dieser Woche gemessen werden. Weiter geht es in den Bezirken Graz Stadt, Graz Umgebung, Südoststeiermark, Weiz, Voitsberg, Leibnitz und Deutschlandsberg.
Der aktuelle Messfortschritt ist online auf einer eigenen Karte abrufbar (https://experience.arcgis.com/experience/5782626f7612428299250fe9c3c09cdd). Dort werden alle Straßenabschnitte angezeigt, in denen Messungen geplant sind, innerhalb der nächsten 48 Stunden stattfinden oder bereits abgeschlossen wurden. Im Bereich, in denen die Seismik-Trucks im Einsatz sind, sei mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen, so die OMV.
ORF