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Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel gegründet

29. Januar 2020

15 Kommunen schlossen sich vor einer Woche zu einem neuen Energieversorger in Süd-Ost Bayern zusammen. Neben der Nachhaltigkeit waren unter anderem die Versorgungssicherheit, die Wertschöpfung vor Ort sowie die Daseinsvorsorge wichtige Motive für die Gründung des Regionalwerks.

"So viele Bürgermeister an einen Tisch zu bekommen, das ist nicht immer leicht", sagte Kirchanschörings Gemeindeoberhaupt Hans-Jörg Birner und Initiator des Regionalwerks Chiemgau-Rupertiwinkel gestern gegenüber der Heimatzeitung. Das Ziel war sieben der 23 Gemeinden in der Region zusammen zu bekommen. Mittlerweile sind es 15 und weitere Kommunen haben noch Bedenkzeit.

Die Idee ein eigenes ínterkommunales Energieunternehmen zu gründen wird in der Region bereits seit mehreren Jahren diskutiert. Der Ansatz ist offensichtlich, gemeinsam erreichen die Kommunen mehr als alleine. Eine beauftragte Machbarkeitsstudie, die im September 2019 in Traunstein vorgestellt wurde, prüfte die Pontenziale in der Region, die Realisierungschancen und die wirtschafltichen Rahmenbedingungen.

"Im Zentrum steht hier die Wärmewende und das Thema Geothermie, das ja aktuell ganz heiß diskutiert wird", erläuterte Birner in der Passauer Neuen Presse. Es soll nun bald in die praktische Arbeit gegangen werden, nachdem ein langer Prozess der Gründung hinter dem Energie-Projekt liegt: Von Infoveranstaltungen zu fachlichen Terminen über die Machbarkeitsstudien für jede einzelne Gemeinde bis hin zu den abschließenden Abstimmungen in Ratssitzungen. Birner zeigte sich in der Passauer Neuen Presse überzeugt von dem Vorhaben und meinte "dass wir da ein gutes Werkzeug auf den Weg bringen, um die Wärme, die Energie, in unserer Region nachhaltig verteilen zu können".Eine Konkurrenz zu bestehenden Stadt und Gemeindewerken bestehe nicht, das Regionalwerk versteht sich vielmehr als Kooperationspartner. (js)

Quelle: 

PNP, Cleanthinking

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