Seismik in München

03.09.2007 | Erkundung & Analyse | Enerchange
Geothermiebohrung in Bayern

Die Stadtwerke München (SWM) führen im September und Oktober 2007 eine Seismik im Münchener Stadtgebiet durch.

Um Standorte für mögliche neue Geothermieanlagen zu finden, starten die SWM die Seismik-Messkampagne im Stadtgebiet. Mit ihrer Hilfe soll der noch unbekannte Aufbau des Münchner Untergrunds erkundet werden. Damit legen die SWM den Grundstein für zukünftige lokale Energie- und Klimaschutzprojekte.

Im Bereich von sechs Messlinien im Stadtgebiet werden Geophone am Straßenrand und in den Grünstreifen verlegt. Sie sind alle durch ein langes Kabel mit dem Messfahrzeug zur Datenaufzeichnung verbunden. Entlang der Route bewegen sich die„Vibroseis“-Fahrzeuge im Konvoi durch die Stadt. Alle 15 Meter setzen sie ihre Schwingungsplatten auf der Straße auf und vibrieren gleichzeitig für rund 17 Sekunden.

Im Gegensatz zum Münchner Umland ist die Struktur des Malms im Untergrund nicht des Stadtgebietes noch nicht bekannt. Im Umland wurde bis in die 1980er Jahre nach Erdöl- und Erdgasvorkommen gesucht.

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