Große Fläche im Raum Jena
Das Aufsuchungsfeld umfasst rund 264 Quadratkilometer und erstreckt sich rechteckig über den Raum Jena. Die Eckpunkte reichen bis nach Apolda und Dorndorf-Steudnitz sowie im Süden bis nach Magersdorf und südlich von Milda. Ziel ist es, die geologischen Bedingungen für eine mögliche Nutzung von Tiefengeothermie in der Region zu untersuchen. Das Aufsuchungsfeld ist bis April 2031 gültig.
Beitrag zur Wärmewende
Die Stadtwerke Jena-Pößneck arbeiten nach eigenen Angaben intensiv an einer klimaneutralen Wärmeversorgung für die Stadt Jena. Geschäftsführer André Sack betont, dass dafür alle verfügbaren regenerativen Energiequellen geprüft würden. Derzeit wird die Fernwärme in Jena noch zu 98 Prozent aus fossilem Erdgas gespeist.
Weitere Schritte
Mit der Erlaubnis erhalten die Stadtwerke zunächst nur das exklusive Recht, im festgelegten Gebiet nach geeigneten Erdwärme-Vorkommen zu suchen. Für konkrete Maßnahmen wie Seismik-Messungen oder Probebohrungen sind weitere Genehmigungen erforderlich. In diesen Verfahren werden Behörden, Kommunen und weitere Beteiligte erneut einbezogen.