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Stadtwerke München planen Seismik in Freiham

25. Mai 2011

Die Stadtwerke München planen eine Seismik Messung für Freiham im kommenden Herbst und arbeiten bereits emsig an der Errichtung der Heizzentrale für das geothermische Wärmeprojekt.

Im Herbst sind für das Geothermie-Projekt Freiham weitere Seismikmessungen geplant. Die Bohrungen bis in rund 2.700 m Tiefe sollen 2012/13 ausgeführt werden. Ab der Heizperiode 2013/14 rechnen die Stadtwerke München (1,2,3) mit der Geothermienutzung.

Das Heizwerk Freiham im Westen Münchens soll Freiham, Westkreuz sowie Teile von Pasing und Laim versorgen. Die zur geothermischen Nutzung nötige Förderbohrung wird an der Energiezentrale Freiham liegen und die Reinjektionsbohrung soll rund zwei Kilometer entfernt platziert sein.
Der Stil des Heizkraftwerk Freiham wurde in einem frühen Architekturwettbewerb ausgeschrieben und an das Architekturbüro Bohn vergeben, das ein modular ausbaubares Gebäude mit Wall und Turm vorsieht.
An den Außenanlagen des Heizwerks sollen Photovoltaik-Elemente zur regenerativen Stromerzeugung beitragen. Zusätzlich sind in der zweiten Ausbaustufe eine Kälteversorgung und in der dritten eine Stromerzeugung angedacht.

Das modular geplante Heizwerk hat im Wall seine Räumlichkeiten verborgen. Das Kesselhaus liege versteckt im Hof des Walls und die drei Kamine sind in einem architektonisch gestalteten Gitterturm untergebracht.
Der Beginn für den ersten Bauabschnitt des Heizwerks war im Herbst 2010 und es soll zur Heizperiode 2011/12 Wärme liefern. Bis zur Fertigstellung der Geothermie-Bohrungen erfolgt die Wärmeversorgung über ein provisorisches Blockheizkraftwerk auf der Park & Ride-Anlage am Westkreuz. Je nach Energiebedarfsentwicklung in den nächsten zwei bis fünf Jahren soll dies rückgebaut werden. (va)

Quelle: www.wochenanzeiger-muenchen.de

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