Studie für Tiefengeothermie am Flughafen Hannover-Langenhagen

17.12.2012 | Diethard Weber
Geothermiebohrung in Bayern

Das Niedersächsische Umweltministerium unterstützt eine Machbarkeitsstudie mit 250.000 Euro.

Wie das Umweltministerium in einer Presseinformation mitteilt, hat Umweltminister Stefan Birkner (FDP) heute der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH den Zuwendungsbescheid übergeben. „Wir wollen Chancen und Möglichkeiten der Nutzung der Tiefengeothermie in Niedersachsen weiter ermitteln und ausbauen. Im besten Fall kann mithilfe von Erdwärme der Wärme- und Kältebedarf und sogar ein Großteil des Strombedarfs des Flughafens gedeckt werden", sagte Birkner bei der Übergabe des Förderbescheids.

Eine Vorstudie hat Anfang 2011 ergeben, dass 4.800 Meter unter dem Flughafen Hannover Temperaturen von 180 Grad Celsius erreicht werden. Dieses Ergebnis habe die Erwartungen zu den Bedingungen im norddeutschen Becken übertroffen. "Es lohnt sich also, hier weitere Erkenntnisse zu gewinnen", betonte Birkner.

Bereits im Energiekonzept des Landes Niedersachsen wurde zur Unterstützung von Pilot- und Demonstrationsvorhaben im Bereich der mitteltiefen und tiefen Geothermie vorgeschlagen, dass Machbarkeitsstudien gefördert werden sollen. Das Land fördert jetzt pro Projekt die Erstellung von Machbarkeitsstudien mit maximal 250.000 Euro, bzw. höchstens 90 Prozent der als förderfähig anerkannten Projektausgaben. Insgesamt stehen eine Million Euro zur Verfügung.

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