Header Informationsportal Tiefe Geothermie

Technische Probleme in Waldkraiburg behoben

6. Juni 2011

Die Waldkraiburger Geothermie-Bohrung konnte die technischen Probleme beheben, kommt aber dadurch in Zeitverzug und rechnen mit einer geothermischen wärmeversorgung erst ab Winterende.

Aufgrund in das Bohrloch gefallener abgelöster Metallteile verzögerte sich der weitere Ausbau der Geothermie-Bohrung in Waldkraiburg. Die Metallteile wurden von einem Amerikanischen Spezialfirma aus dem 16 Zentimeter breiten und 3.000 Meter tiefen Bohrloch entfernt.
Die energiewirtschaftlich ansonsten sehr gute Bohrung bringt Thermalwassertemperaturen von 110 und 112 Grad Celsius und Schüttungen von 80 Litern die Sekunde was oberhalb der Prognosen liegt. Die endgültige Förderleistung und Temperatur wird sich nach dem noch anstehenden 60 Tage Test ergeben, der eine Voraussetzung für die bergrechtliche Genehmigung ist.

Derzeit wird die Übergabestation mit Wärmetauschern geplant und gebaut, so Norbert Weigl, Geschäftsführer der Stadtwerke. Das Wärmehaus mit Blockheizkraftwerken und Kesseln ist bereits erstellt. Das Leitungsnetz soll ab 2012 nach und nach ausgebaut werden. Der Fokus liegt auf Großabnehmern wie Wohnungsbaugesellschaften und öffentliche Einrichtungen.  "Wir nehmen jede Bebauung mit, die auf diesem Weg erschlossen werden kann," so Weigl. "Im Winter wird geplant, im Frühjahr und Sommer gebaut, im Herbst versorgt." So soll ein Baugebiet nach dem anderen an die geothermische Versorgung angeschlossen werden. Weigl: "Das ist ein Prozess, der zehn, 15 Jahre dauert." Im angesicht einer erwartenden Lebensdauer von bis zu 100 Jahren ist diese Verzögerung auch kein Problem. Der Stadtwerke-Chef weiter: "Die Bürger stehen hundertprozentig hinter dem Projekt," so der Stadtwerke-Chef. So wird die Bevölkerung auch verzeihen, dass die geothermische Wärmelieferung anstelle des kommenden Winteranfangs erst zum Winterende beginnen wird. (va)

Quelle: www.ovb-online.de

Anzeigen

Thema im Fokus

8 l 2019
Die jetzt vorliegenden Ergebnisse der 2D-seismischen Messungen des GeoZentrums Nordbayern zeigen ein vollständig neues Bild des Untergrundes in Franken und weisen auf Potenziale für die geothermische Energiegewinnung hin. Dr. Wolfgang Bauer, Leiter der Forschungsgruppe Geothermie am Lehrstuhl für Geologie des GeoZentrums Nordbayern der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg, erklärt im Interview Ausgangspunkt, Ziele und Ergebnisse der 2D-seismischen Messungen in Franken. ... mehr

Termine

« Dezember 2019 »
MoDiMiDoFrSaSo
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031

Auf einen Klick

Finden Sie die passende Firma

Unser Branchenverzeichnis bietet Ihnen über 250 Firmen und Organisationen aus der Tiefengeothermiebranche. 

Werben Sie zielgenau

Nutzen Sie das Informationsportal Tiefe Geothermie und werben Sie hier zielgenau für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistungen. Unsere Konditionen.

Finden Sie die passende Information

Mit unserem monatlich erscheinenden Newsletter oder RSS-Feed bleiben Sie stets über aktuelle Entwicklungen informiert. Jetzt abonnieren!