Unterföhring bekommt zweite Dublette

25.06.2013 | Anlagenbetrieb, Hydrogeothermie, Projekte | Sabine Volland
Geothermiebohrung in Bayern

Der Betreiber GEOVOL plant, die Leistung der bereits in Betrieb befindlichen Geothermieanlage in Unterföhring mit Hilfe eines zweiten Thermalwasser-Heizkreislaufs zu verdoppeln.

Seit 2009 versorgt die Gemeinde über 2000 Haushalte und Gewerbeobjekte mit Fernwärme aus tiefer Geothermie. Durch die Erweiterung des Thermalwasser-Heizkreislaufs soll die Fernwärme in Zukunft auch Einwohnern und Gewerbetreibenden im Süden der Gemeinde zur Verfügung stehen. Mit dem zweiten Kreislauf steige die Leistung der Anlage von 10 Megawatt auf künftig 20 Megawatt, berichtet der Betreiber GEOVOL in einer Pressemitteilung des Bohrunternehmens Daldrup & Söhne. Die geologischen Voruntersuchungen prognostizieren bis zu 90 Grad Celsius heißes Thermalwasser mit einer Schüttung von knapp 85 Litern pro Sekunde. Daldrup wird voraussichtlich im Herbst diesen Jahres mit den abgelenkten Bohrungen bis in rund 4.500 Metern Tiefe beginnen. Vertikal wird die Bohrung auf ca. 2.500 Meter münden. Das Projekt Unterföhring ist das erste geothermische Wärmeprojekt in der Bayerischen Molasse, das über eine zweite Dublette nachverdichtet.

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