Verbund M-Plus lässt Seismik-Kampagne im Großraum München um weitere 180 Quadratkilometer anwachsen

30.03.2026 | Erkundung & Analyse
Seismik-Verbund M-Plus

Die Seismik-Kampagne GIGA-M im Großraum München – Deutschlands größte Erdwärme-Erkundung im urbanen Raum auf rund 1070 Quadratkilometern – erhält sogar noch eine Steigerung: Drei zusätzliche Messgebiete des Verbundes M-Plus erweitern die untersuchte Fläche um weitere 180 Quadratkilometer.

Gebildet wird der Verbund M-Plus von drei regionalen Energieversorgern, die bereits in der Tiefengeothermie aktiv sind beziehungsweise neu in die Tiefengeothermie einsteigen wollen. Dies sind die Innovative Energie für Pullach GmbH (IEP), die Stadtwerke Fürstenfeldbruck und der Zweckverband Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Neufahrn/Eching.

Das Aufsuchungsgebiet „Pullach West“ der IEP ist 81 Quadratkilometer groß und reicht von der Isar bis zum Starnberger See. Das Untersuchungsgebiet der Stadtwerke Fürstenfeldbruck ist 66 Quadratkilometer groß. Es umfasst das Stadtgebiet von Fürstenfeldbruck sowie die Gemeinden Maisach, Emmering und Alling. Das Messgebiet des Zweckverbandes Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Neufahrn/Eching ist 30 Quadratkilometer groß und liegt überwiegend im Bereich der Gemeinden Neufahrn und Eching. 

Einem aktuellen Flyer der IEP zufolge wird die Seismik-Kampagne „Pullach West“ dem Großprojekt GIGA-M zeitlich vorgelagert. Dem hier genannten Zeitplan zufolge werden für das Projekt „Pullach West“ ab Mitte April 2026 die Geophone ausgelegt. Für Juni 2026 ist der Beginn der Messungen mit den sogenannten Vibro-Trucks geplant. Aus diesen Informationen ergibt im Umkehrschluss: Das Großprojekt GIGA-M, das nach jüngsten Informationen eigentlich im Mai 2026 mit den Messungen beginnen wollte, verschiebt sich mindestens um mehrere Wochen nach hinten. 

Quelle:

IEP Pullach, Münchner Merkur

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