Header Informationsportal Tiefe Geothermie

Weitere Steigerung der Einspeisevergütung für Geothermie in der Schweiz geplant

22. August 2018

In der Schweiz will das Bundesamt für Energie (BFE) die Energieförderverordnung erneut anpassen und hat die Verordnungsanpassung in die Vernehmlassung (Phase im Gesetzgebungsverfahren der Schweiz) gegeben.

Nach der Anpassung der Einspeisevergütung Anfang 2018, soll die Einspeisevergütung für hydro- als auch für die petrothermale Geothermie in der Schweiz um 6,5 Rappen/0,06 Euro pro kWh erneut angehoben werden. Abhängig von der Anlagenleistung ist für die hydrogeothermale Energie eine Maximalvergütung zwischen 29,2 und 46,5 Rappen pro kWh vorgesehen (0,26 bis 0,41 Euro pro kWh). Die neuen Maximalsätze für die petrothermale Geothermie liegen zwischen 36,7 und 54 Rappen pro kWh (0,32 bis 0,48 Euro pro kWh).

Aufgrund der Unterlagen, die im Gesetzgebungsverfahren vorliegen, sind die Erhöhungen nötig um den Projektunternehmern ausreichend Planungs- und Investionssicherheit zu geben, so der Schweizer Geothermieverband. Die Anpassungen sollen sicherstellen, dass die Projekte in der Schweiz fortgesetzt werden können. Zudem soll die Erkundung des tiefen Untergrunds weiter vorangetrieben werden, da dieser in der Schweiz heute praktisch unbekannt ist.

Die so genannte Vernehmlassung läuft bis zum 31. Oktober 2018 und soll zum 1. April 2019 in Kraft treten. Die Einspeisevergütung soll für 15 Jahre festgelegt werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Erhöhung der Einspeisevergütung für die Geothermie nicht unumstritten bleiben wird, vor allem, da die Sätze für Photovoltaik in der gleichen Verordnungsanpassung gesenkt werden. (ez)

Anzeigen

Thema im Fokus

3 | 2019
Die Geothermie gehört zu den erneuerbaren Technologien, die klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) vermeiden und einsparen. Als regenerative Energie ist sie ein wichtiger Teil der global erforderlichen Maßnahmen, um den Klimawandel zu begrenzen. Vor allem die Anlagen in Mitteleuropa sind hier vorbildlich, sie führen das geförderte Tiefengrundwasser nach der Entwärmung wieder zurück ins unterirdische Reservoir. Die mitgeförderten Gase – meist CO2 –werden zusammen mit dem Tiefengrundwasser wieder reinjiziert. In Bayern gibt es in Traunreut eine Anlage, die als Forschungsprojekt sogar zusätzliches CO2 in den Untergrund bringt. Weitere CO2-Vermeidungs-Projekte sind weltweit in der Entwicklung. In dieser Ausgabe von „Thema im Fokus“ wollen wir Ihnen einige davon präsentieren. ... mehr

Termine

« März 2019 »
MoDiMiDoFrSaSo
123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Auf einen Klick

Finden Sie die passende Firma

Unser Branchenverzeichnis bietet Ihnen über 250 Firmen und Organisationen aus der Tiefengeothermiebranche. 

Werben Sie zielgenau

Nutzen Sie das Informationsportal Tiefe Geothermie und werben Sie hier zielgenau für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistungen. Unsere Konditionen.

Finden Sie die passende Information

Mit unserem monatlich erscheinenden Newsletter oder RSS-Feed bleiben Sie stets über aktuelle Entwicklungen informiert. Jetzt abonnieren!