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Wien Energie stellt Zukunftsstudie für ein CO2-freies Stadtgebiet in Brüssel vor

3. Dezember 2018

Im Rahmen der EU-Klimastrategie präsentierte Wien Energie letzte Woche ihre in Auftrag gegebene Studie zur Energiezukunft der Stadt Wien. Die Studie zeigt, zum Erreichen des Zieles für ein CO2-freies Wien bis 2050 bietet Geothermie das größte Potential.

Klimaneutral bis 2050, das kann Wien erreichen ziehen alle relevanten Partner wie Politik, Wirtschaft und Industrie an einem Strang. Die von Wien Energie in Auftrag gegebene ecofys-Studie zeigt, dass das Erreichen des Zieles möglich ist. Am 30. November wurde die Studie in Brüssel vor hochrangigen Vertretern der EU-Kommission und weiteren europäischen Stakeholdern vorgestellt.

Die EU-Kommission veröffentlichte am 29. November 2018 selbst eine neue langfristig ausgelegte Klimastrategie, in der ein CO2-freies Europa bis 2050 angestrebt wird. Für die Dekarbonatisierung spielen die urbanen Räume Europas eine zunehmend wichtigere Rolle.

Wärmewende hat größtes Potenzial für Dekarbonisierung

Mit der ecofys-Studie hat Wien einen konkreten Fahrplan in der Hand, wie die CO2-Emissionen bis 2050 drastisch reduziert werden können, verdeutlicht Michael Strebl, der Vorsitzende der Wien Energie Geschäftsführung auf oekonews.at.

Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass das größte Potential zur Dekarbonatisierung die Verkehrs- und Wärmewende hat. Damit muss über die bloße Umstellung auf erneuerbaren Strom hinausgedacht werden und über den gesamten Energiebdarf nachgedacht und gehandelt werden.

Wien erkundet den Untergrund

Für eine emissionsfreie Wärmeversorgung gilt regenerative Fernwärme als Basis. Geothermie und Großwärmepumpen bieten hierzu die größte Einsparmöglichkeit, so die Studie. Hierzu läuft das Forschungsprojekt GeoTiefWien um mögliche Potentiale der umweltfreundlichen Energie aus Erdwärme zu erkunden. Des Weiteren soll die Photovoltaik zur Stromproduktion als weitere erneuerbare Energie in Wien ausgebaut werden.

Zur Verwirklichung der Ziele investiert Wien Energie in den nächsten fünf Jahren 870 Millionen Euro in Versorgungssicherheit, Lösungen für erneuerbare Energien, Innovationen und Digitalisierung. (ez)

Quelle: 

oekonews.at, ecofys.com

 

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